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Grazer Joanneum 2019: Zwei neue Häuser und 25 Ausstellungen

Das Universalmuseum Joanneum verfügt über zwei neue Ausstellungsstätten: Das Freilichtmuseum Stübing wurde eingegliedert, außerdem wurde das Center of Science Activities (Cosa) installiert. "Das kommende Jahr bringt 25 neue Ausstellungen, außerdem Rahmenprogramm, Tagungen, Aktionstage, Feste", erläuterte der wissenschaftliche Direktor Wolfgang Muchitsch bei der Programmpräsentation am Mittwoch.

Durch die Zusammenlegung mit Stübing gibt es im Joanneum nun einen Personalhöchststand von 531 Mitarbeitern. “Das Freilichtmuseum wird jährlich von 62.000 bis 65.000 Menschen besucht”, erklärte die kaufmännische Leiterin, Alexia Getzinger. In Stübing wird der World Wood Day abgehalten, bei dem unterschiedlichste Aspekte von Holz – Bearbeitung, Design, als Musikinstrument – beleuchtet werden sollen.

Das Kunsthaus präsentiert sich mit der Ausstellung “Connected. Peter Kogler with George Antheil with Friedrich Kiesler with Hedy Lamarr with Fernand Leger with Charlotte Perriand with Franz Pomassl with Franz West”. Ziel sei es “Personen, die in der Vergangenheit und Gegenwart viel miteinander zu tun hatten” in Bezug zu setzen, erklärte Kunsthaus-Chefin Barbara Steiner.

Die Alte Galerie im Schloss Eggenberg bringt in einer neuen Aufstellung “Kunstwerke als Zeitzeugen”, beschrieb es Leiterin Barbara Kaiser. Die Ausstellung “Zwischen Tanz und Tod” zeigt Werke aus drei Jahrhunderten (1500-1800) und beleuchtet “Europa als riesigen Kriegsschauplatz”. Unter den eigenen Werken sind auch 30 Bilder aus dem “Goldenen Zeitalter der Niederlande”, die als Dauerleihgaben gezeigt werden.

Steirische Expeditionen zum Mount Everest sind Thema der Schau “Gipfelstürmen!”, die in Schloss Trautenfels gezeigt wird. Durch multimediale Aufbereitung von aktuellen Dokumentationen im Zusammenspiel mit ausgestellten Originalobjekten soll die Ersteigungsgeschichte auf das “Dach der Welt” lebendig werden. Im Volkskundemuseum kann man dem “Mythos Tankstelle” auf die Spur kommen, wobei es auch um das veränderte Lebensgefühl der vergangenen 100 Jahre geht, da Tankstellen immer mehr Aufgaben übernommen haben.

Die Neue Galerie bringt eine Retrospektive mit Arbeiten von Alfred Klinkan, einem Vorreiter der “Neuen Malerei” in Österreich. Außerdem wird die Schenkung der Sammlung Artelier gezeigt, die “Kunst ohne Unikat”, also Siebdruck, Holzdruck, Kunststoffbearbeitungen und Ähnliches umfasst. Druckgrafiken von Günter Brus stehen in der Ausstellung “Erdruckt und erstochen” im Mittelpunkt, wobei die Arbeiten großteils aus dem hauseigenen Bruseum kommen.

(APA)

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