AA

Goldene Wiener Ehrenmedaille für Harald Serafin

APA
APA
Antal Festetics lobte den Kammersänger, Intendant der Seefestspiele Mörbisch und "Dancing Star" als „Operetter“.

Harald Serafin ist um eine Auszeichnung reicher. Der Kammersänger, Intendant der Seefestspiele Mörbisch und „Mister Wunderbar“ aus „Dancing Stars“ wurde heute, Montag, mit der „Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold“ für seine Verdienste belohnt. Im Rathaus mit dabei waren Weggefährten und Bewunderer, darunter Dagmar Koller, Otto Schenk, Felix Dvorak, Georg Springer und Harald Fechter.

Er habe die Einrichtung Wiener Operette weit über die Landesgrenzen hinaus populär gemacht, sagte Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) laut einer Rathaus-Aussendung im Rahmen der Verleihung: „Er bescherte seinem Publikum viel Freude und künstlerisch anspruchsvolle Stunden.“ Die steirische Gruppe „Dornrosen“ widmete Serafin bei der Verleihung einen eigenen Song.

Serafin sei der Retter der Operette, der „Operetter“, so der Biologe Verhaltensforscher Antal Festetics, der eigens aus Göttingen angereist kam, in seiner Laudatio. Er sei Sympathieträger, Medienprofi, Manager, Sänger, Schauspieler und darüber hinaus ein treuer Freund: „Er hat nicht nur eine große Stimme, sondern auch ein großes Herz“.

„Das wichtigste im Leben ist, ein Ziel zu haben und dran zu bleiben“, sagte ein „nervöser und beglückter“ Serafin in seinen Dankesworten. Wie der Aufschwung Mörbischs zeige, sei es seine Gabe, Leute zu motivieren und zu überzeugen.

Harald Serafin wurde am 24. Dezember 1931 in Litauen geboren. Nach einigen Semestern Medizinstudium entschied er sich für die Sängerlaufbahn. Nach ersten Engagements in St. Gallen, Bern, Aachen, Ulm und Zürich erkannte Otto Schenk Serafins spezielles Talent und formte ihn zum „singenden Bonvivant der Operette“. 1992 übernahm er die Intendanz der Seefestspiele Mörbisch.


Mehr News aus Wien…

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Goldene Wiener Ehrenmedaille für Harald Serafin
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen