Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Goalie-Frage eine "Bauchentscheidung"

Teamchef Hickersberger lässt sich zur Thematik der ÖFB-Nummer eins für die EURO weiterhin nicht in die Karten blicken. Die Bilder von Dienstag Leitgeb | Katzer | Manninger | Pogatetz | Harnik

Er werde seine Entscheidung am Mittwochvormittag zunächst den beiden Kandidaten Jürgen Macho und Alexander Manninger und danach auf der Pressekonferenz der Öffentlichkeit mitteilen, sagte der Niederösterreicher am Dienstag in Stegersbach.

Hickersberger hat nach eigenen Angaben die “Einser-Frage” gemeinsam mit Torwart-Trainer Klaus Lindenberger schon beantwortet, leicht fiel es dem Teamchef aber offenbar nicht. “Die Entscheidung ist in erster Linie eine Bauchentscheidung”, betonte der 60-Jährige, der die beiden Betroffenen wohl in Einzelgesprächen informieren wird.

In der Vergangenheit hat Hickersberger bereits Erfahrung mit der Überbringung unangenehmer Nachrichten gesammelt, zuletzt vor allem bei der Kaderreduzierung am Mittwoch in Graz. “Die Tormann-Entscheidung ist eine genauso schwierige Entscheidung wie damals den acht Spielern zu sagen, dass sie ihren Beitrag für das Gelingen der EM geleistet, aber dennoch nicht den Vorzug bekommen haben.”

Kurz danach folgte jedoch eine Abstufung. “Bei den Goalies ist es vielleicht ein bisschen leichter. Die Nummer eins spielt, die Nummer zwei ist trotzdem beim Turnier dabei und kann jederzeit zum Einsatz kommen”, erklärte Hickersberger.

Wer auch immer am Montag von seinem Schicksal als Bankerldrücker erfährt, er solle sich ein Beispiel am früheren deutschen Team-Keeper Oliver Kahn nehmen. “Er hat vor zwei Jahren bei der WM sehr an Profil und Menschlichkeit gewonnen, als ihm Klinsmann mitgeteilt hat, dass er die Nummer zwei hinter Lehmann ist”, meinte Hickersberger.

Mit der Situation in Deutschland vor zwei Jahren – damals hielt das Duell zwischen Kahn und Lehmann die Öffentlichkeit monatelang in Atem – sei die aktuelle Sachlage im ÖFB-Team aber nicht vergleichbar, “weil Kahn zuvor die unumschränkte Nummer eins war. Wir aber haben die Rotation bewusst bis zum letzten Moment hinausgezogen, weil immer etwas passieren kann und es dann vielleicht heißt, wir gehen mit der Nummer zwei ins Turnier”, sagte Hickersberger auch mit Hinweis auf die Erkrankung von Helge Payer.

Nach der Bekanntgabe des Einser-Goalies steht am Mittwoch zumindest ein Fix-Starter für die erste EM-Partie am Sonntag gegen Kroatien fest. Ansonsten wird es im Vorfeld der Partie wohl keine näheren Aufschlüsse über die ÖFB-Startformation geben, obwohl sie Hickersberger “schon im Kopf” hat. Immerhin gab der Teamchef preis, er könne sich vorstellen, “in einem Heimspiel, in dem wir mehr als einen Punkt machen wollen, mit zwei Spitzen zu spielen”.

  • VIENNA.AT
  • Fußball
  • Goalie-Frage eine "Bauchentscheidung"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen