Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Gewista reduziert Wiener City Bike-Verleih: Rund 60 Stationen fallen weg

Rund 60 der 121 Radverleihstationen werden abgebaut.
Rund 60 der 121 Radverleihstationen werden abgebaut. ©Gewista
Rund die Hälfte aller Verleihstationen der Wiener City Bikes wird abgebaut, nachdem die Gewista mit der Stadt Wien keine Einigung über die jährlichen Kosten erzielen konnte.

Die Gewista hat am Freitagnachmittag das Aus für das City Bike-System in der bisherigen Form bestätigt.

Ab kommendem Montag wird damit begonnen, rund 60 - und damit die Hälfte von insgesamt 121 Radverleihstationen - abzubauen. Das teilte Unternehmenssprecher Christian Brandt-Di Maio im Gespräch mit der APA mit.

Gewista bestätigt Aus für Wiener City Bike-System in bisheriger Form

Zuvor hatte "Der Standard" über die Entscheidung der Gewista berichtet, die City Bike-Infrastruktur herunterzufahren. Laut Brandt-Di Maio war dieser Schritt eine "unmittelbare Folge", nachdem man mit der Stadt Wien in jahrelangen Gesprächen keine einvernehmliche Einigung über die jährlichen Kosten von 1,1 Mio. Euro erzielen habe können.

Stillgelegt werden vor allem innerstädtische, innerhalb des Gürtels gelegene Stationen, was die Attraktivität des seit 2003 bestehenden Leihfahrradsystems auf ein Minimum reduzieren dürfte. Nähere Einzelheiten - vor allem eine Standortliste mit den Stationen, die außer Betrieb gestellt werden sollen - wird die Gewista noch am Freitag auf der City Bike-Website bekanntgeben. Darüber hinaus werden die registrierten Kunden direkt über das weitere Prozedere - etwa zukünftige Rückgabemöglichkeiten für entlehnte Fahrräder - informiert, kündigte Brandt- Di Maio an.

Wiener Linien schielen auf Fahrradverleihsystem

"Ich bedauere das Verhalten der Gewista bei den City Bikes sehr. Gerade in Zeiten eines Fahrrad-Booms, wie wir ihn in den letzten Monaten erlebt haben", reagierte die Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Birgit Hebein (Grüne) auf die jüngsten Entwicklungen. Ihre Türe stehe "für konstruktive Gespräche immer offen", meinte sie auf Facebook. Ihre Aufgabe sei es aber, "für die WienerInnen zu arbeiten und nicht den völlig unbegründeten Forderungen der Gewista nachzugeben". Hebein kündigte Gespräche mit den Wiener Linien an, die Interesse an einem Fahrradverleihsystem bekundet hätten.

Die Wiener NEOS appellierten unterdessen an die Stadt Wien, die City Bikes als Verkehrsdienstleistung zu retten. Verkehrssprecherin Bettina Emmerling verlangte eine Neuausschreibung und Überarbeitung des Konzepts bis 2021. Bis dahin müsse das bestehende System weiter betrieben werden, "damit den Wienerinnen und Wienern ein attraktives Radverleihsystem zur Verfügung steht", meinte Emmerling in einer Presseaussendung.

Mehr zum Thema Fahrrad fahren in Wien

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Gewista reduziert Wiener City Bike-Verleih: Rund 60 Stationen fallen weg
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen