Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Gewalt- und Mobbingprävention – Workshops der Offenen Jugendarbeit an Schulen

Ein weiterer Fokus in den Workshops besteht darin, die Klassengemeinschaft und den Zusammenhalt zu festigen
Ein weiterer Fokus in den Workshops besteht darin, die Klassengemeinschaft und den Zusammenhalt zu festigen ©koje
Seit vielen Jahren bietet die Offene Jugendarbeit in Vorarlberg Workshops zur Gewalt- und Mobbingprävention für Schulklassen an.

Seit letztem Jahr wird das Angebot von der koje – Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle für Mobbing der Bildungsdirektion abgestimmt und mit Fördermitteln der Kinder- und Jugendhilfe finanziert. So soll es durch diesen präventiven Ansatz gar nicht erst zu Gewaltvorfällen wie in der jüngeren Vergangenheit kommen.

Die Workshops bewirken nicht nur eine effektive Vorbeugung von Gewalterfahrungen, sondern beugen zudem Schulabsentismus und Schulabbrüchen vor.

Durchgeführt werden sie von erfahrenen Fachkräften der Offenen Jugendarbeit. Zentral stehen dabei die Aufklärung und Sensibilisierung für unterschiedliche Formen von Gewalt und Gewaltdynamiken im Programm. Der offene und ehrliche Austausch auf Augenhöhe ist der entscheidende Zugang der Jugendarbeiter*innen.

©koje

Teamspirit wird gestärkt

Ein weiterer Fokus in den Workshops besteht darin, die Klassengemeinschaft und den Zusammenhalt zu festigen. Mit unterschiedlichen Methoden wird der Teamspirit gestärkt und bewusst gemacht, dass gemeinsam ohne Gewalt mehr geht. Ebenso wird den Schülern*innen interaktiv aufgezeigt, wie Mobbing entsteht und welchen Schaden das anrichtet. Durch einen regen Austausch der Schüler*innen und der Reflexion des eigenen Verhaltens wird gemeinsam mit der Klasse nach alternativen Lösungswegen gesucht um Mobbing vorzubeugen. „Die Jugendlichen erkennen sehr wohl, wenn eine Grenze überschritten wird. Und da setzen wir an und ermutigen sie möglichst früh selber etwas dagegen zu tun“, erzählt Cem Kavakci, langjähriger Jugendarbeiter, von seiner Tätigkeit.

„Durch den wertschätzenden und ressourcenorientierten Zugang kann ein gewaltfreier Umgang mit Konflikten erörtert und in weiterer Folge auch die Freude am Lernen und am Schulalltag gesteigert werden.“ – ist Thomas Dietrich, Geschäftsführer der koje, überzeugt.

Nachfrage nach Workshops weiterhin steigend

Bereits über 60 solcher Workshops fanden dieses Jahr für Schulklassen in ganz Vorarlberg statt und die Nachfrage ist weiterhin steigend. Dementsprechend sind auch die Rückmeldungen der Schüler*innen sehr positiv. In den Feedbackbögen lassen sich Zitate lesen wie: „Es hat mir sehr gut gefallen und es hat mich zum Nachdenken gebracht, Danke!“ oder „Ich konnte alles sagen und habe viel gelernt.“ Genauso begeistert von den Workshops sind Direktor*innen und Lehrer*innen. So kann Gert Hronek, Direktor der Mittelschule Klostertal, die großartigen Rückmeldungen bestätigen und er würde sich noch mehr solcher Angebote wünschen, die unbürokratisch unterm Jahr genutzt werden können.

Die Polytechnische Schule in Dornbirn ist mit 10 Klassen und ca. 250 Schüler*innen eine der größten ihrer Art in Österreich. Seit einigen Jahren kooperieren sie schon mit der Offenen Jugendarbeit. Direktor Elmar Rümmele zeigt sich angetan vom Erfolg: „Wir machen seit 5 Jahren zu Schulanfang mit jeder Klasse einen Workshop und arbeiten auch darüber hinaus mit der OJA zusammen. Wir stellen fest, dass die Gewaltbereitschaft dadurch massiv abgenommen hat.“

Die Offene Jugendarbeit ist eine aufstrebende Größe in der Soziallandschaft in Vorarlberg. Die Arbeitsprinzipien sind klar: Wertschätzende und akzeptierende Grundhaltung, Ressourcen- sowie Lösungsorientierung. Die Möglichkeiten und Kompetenzen der Offenen Jugendarbeit sind Grund dafür, dass sich das Tätigkeitsfeld stetig erweitert. Die Zusammenarbeit mit Schulen spielt hier eine bedeutende Rolle. Der Nutzen davon ist auch in der vom Land beauftragten Studie „Schule, Freizeit und soziale Entmischung“ von Dr.in Eva Häfele und Dr. Simon Burtscher-Mathis hervorgehoben. Schulen und Schüler*innen bekommen hier ein spezifisches Angebot und gleichzeitig auch Kontakt zur Offenen Jugendarbeit, einer fortwährenden und nachhaltigen Anlaufstelle für diverse jugendspezifische Anliegen und Herausforderungen.

 

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Dornbirn
  • Gewalt- und Mobbingprävention – Workshops der Offenen Jugendarbeit an Schulen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen