Geldtransporter-Diebstahl: Täter war Kontrollor von Sicherheitsfirma

Der Diebstahl eines Geldtransporters vor einer Bauhaus-Filiale in Wien-Donaustadt vom 20. Oktober vergangenen Jahres ist geklärt.

Der vermutliche Täter aus Wien, hat ein Geständnis abgelegt. „Als Motiv gab er seine prekäre finanzielle Situation an“, sagte die Polizei am Samstag gegenüber der APA. Der Mann hatte bei dem betroffenen Wiener Sicherheitsunternehmen Securop als Kontrollor gearbeitet.

„Wir haben die Mitarbeiter des Unternehmens durchgecheckt. Es sind einige Personen übrig geblieben. Sehr auffällig bei dem mutmaßlichen Täter war, dass er seine Schuldenlast binnen kurzer Zeit getilgt hatte. Das entsprach nicht seinem Einkommen. In die Enge getrieben, hat er schließlich gestanden. ’Ich war’s’, hat er gesagt.

Die Ermittlungen waren ausgesprochen aufwendig gewesen. Die Chronologie des ungewöhnlichen Kriminalfalles: Am 20. Oktober 2006 parkte ein 31-jähriger Angestellter der Sicherheitsfirma Securop gegen 18.00 Uhr den Geldtransporter vor einem Bauhaus-Markt in der Wagramer Straße 196 in Wien-Donaustadt. Er holte die Tageslosung ab. Als er zum Abstellplatz zurückkehrte, war das Fahrzeug, ein weißer Seat Inca, verschwunden.

In den beiden darauf folgenden Tagen fahndet die Polizei in Wien und Umgebung nach dem gestohlenen Transporter – ohne Erfolg. Am 23. Oktober gab Securop die Höhe der Beute bekannt: Im Fahrzeug befanden sich zum Tatzeitpunkt 242.875,96 Euro Bargeld. Die Suche nach dem Täter verlief indes weiterhin ergebnislos. Einige Tage später schließlich ein Erfolg: Der gesuchte Transporter wurde in der Nacht auf den 30. Oktober auf einem von der Firma Securop überwachten Industriegelände in Gerasdorf bei Wien entdeckt.

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