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"Geh bitte einfach weiter": Anti-Hofer-Schild vor Wiener Café sorgt für Aufregung

Kaffeehaus-Besitzerin Eva Trimmel sorgt mit ihrem Schild für Aufregung.
Kaffeehaus-Besitzerin Eva Trimmel sorgt mit ihrem Schild für Aufregung. ©facebook/Bubu Dujmic
Ein Schild vor dem Wiener Café "Fett und Zucker" sorgt derzeit für großen Wirbel: Die Besitzerin fordert dabei alle Hofer-Wähler dazu auf, ihren Kaffee besser andernorts zu konsumieren.

“Wenn du bei diesen 35 Prozent dabei bist, geh doch BITTE einfach weiter. Danke.” Mit dieser Nachricht hat Kaffeehaus-Besitzerin Eva Trimmel ihre Meinung über das Ergebnis der ersten Runde der Bundespräsidentenwahl geäußert.

Mit dem Hashtag #rightwingNOTwelcome versehen macht sie auf dem Schild vor ihrem Café “Fett und Zucker” im zweiten Wiener Gemeindebezirk darauf aufmerksam, dass alle Hofer-Wähler in Zukunft ihren Kaffee andernorts konsumieren sollten.

Anti-Hofer-Schild vor Wiener Café: Facebook-Posting sorgt für Aufregung

Die Besitzerin des Lokals stellte ein Foto des Schildes mit den Worten “say it loud and say it clear” auf Facebook. Zahlreiche Reaktionen darauf ließen nicht lange auf sich warten, wobei die Meinungen zu der Aktion stark auseinander gehen.

Während einige User den Ausschluss von Blau-Wählern besorgt mit der Zeit vor 70 Jahren und der damaligen Verbannung von Juden in Verbindung bringen, verteilen andere User auch Lob für die Aktion. Viele sind sich auch einig, dass dieses Vorgehen eine noch größere Spaltung der Gesellschaft auslösen könnte.

(Red)

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