Gegen höhere Schulnebenkosten

Der Elternverband Wien tritt gegen weitere Zuwächse der Schulnebenkosten auf und verlangt die Anhebung der Schulbuchlimits zumindest in Höhe der Inflationsrate.

Auch wenn das Limit, mit dem das Unterrichtsministerium jedes Jahr die Höchstbeträge pro Schüler für Schulbücher in den verschiedenen Schularten festlegt, „nicht reicht, um alle Buchwünsche im Kernbereich abzudecken, ist es absolut unzulässig, Eltern zu ’motivieren’, einen Teil der Schulbücher zu kaufen“, erklärte der Vorsitzende des Wiener Landesverbands der Elternvereine an Pflichtschulen, Andreas Ehlers, am Montag in einer Aussendung.

Laut Ehlers sei auch im beginnenden Schuljahr wieder zu erwarten, dass viele Kinder auf privat finanzierte Schulbücher angewiesen sein werden. Es bestünde aber die Möglichkeit, auf preisgünstigere, ebenfalls vom Unterrichtsministerium freigegebene Bücher umzusteigen bzw. Klassenlektüre aus Schul- oder öffentlichen Bibliotheken einzusetzen. “„Lesespaß und die Qualität der Leseerziehung dürfen nicht vom Geldbörsel der Eltern abhängen“, so Ehlers.

Die Ausstattung der Schüler mit Unterrichtsmaterialien ist im Pflichtschulbereich Kompetenz des aus Eltern- und Lehrervertretern zusammengesetzten Schulforums. Finanziert werden die Schulbücher aus dem Familienlastenausgleichsfonds. Der Landesverband hat für Mitglieder des Schulforums einen Folder aufgelegt, in dem Ablauf und Mitbestimmungsmöglichkeiten und -rechte erklärt werden. Das Info-Blatt kann im Internet (http://www.elternverein.at) bestellt werden.

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