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Gefesselte Leiche in Büro entdeckt

Symbolfoto &copy bilderbox
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Mordalarm in Mariahilf - Angestellte fand in einem Büro die an Händen und Füßen gefesselte Leiche eines 75-jährigen Gebäudeverwalters - der Mann wurde Opfer eines Raubmordes.

Der 75 Jahre alte Gebäudeverwalter Norbert R. wurde in Wien Opfer eines Raubmordes. Die an Armen und Beinen gefesselte Leiche des Mannes wurde Donnerstag früh von einer Mitarbeiterin in seinem Büro in der Garbergasse in Mariahilf entdeckt. Der Kopf des Toten war mit Ausnahme der Nase mit Klebebändern umwickelt – die Todesursache war Ersticken, wie laut Dr. Hannes Scherz von der Kriminaldirektion (KD) 1 die Obduktion ergab.Der hagere Mann wies außerdem Rippenbrüche und zahlreiche kleine Verletzungen auf.

Keine Einbruchsspuren

R., der von einem Nachbarn als sehr freundlich und zurückhaltend, aber auch ein wenig verwahrlost beschrieben wird, lag am Boden eines kleineren Raumes in seinem rund 140 Quadratmeter großen Büro. Er dürfte seinem Mörder vermutlich selbst die Tür geöffnet haben. Einbruchsspuren waren nämlich nicht vorhanden. Laut einer Aussendung der Polizei waren die Kleidung des Opfers sowie die Büroräume und die angrenzenden Privatzimmer durchwühlt. Bargeld sowie Wertsachen in einer „nicht übermäßigen Höhe“ waren geraubt.

Todeszeitpunkt noch unbekannt

Wann das Verbrechen verübt wurde, beziehungsweise der Todeszeitpunkt waren zunächst nicht bekannt. Es sei allerdings nach Angaben von Scherz nicht unüblich gewesen, dass der im niederösterreichischen Eichgraben wohnhafte Gebäudeverwalter in seinem Büro in Wien-Mariahilf übernachtet habe. Am Mittwochabend sei der 75-Jährige länger im Büro geblieben, um noch Geschäftliches vorzubereiten.

Polizei tappt bis jetzt im Dunkeln

Weitere Ermittlungsschritte werden nun zunächst die Einvernahme von Verwandten sowie die Suche nach eventuellen Augenzeugen sein. Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer hat den Getöteten nach Mittwoch 16.30 Uhr noch gesehen? Wer hatte am Mittwoch oder Donnerstag einen Termin mit ihm, der eventuell nicht eingehalten wurde, beziehungsweise: Wer hat etwas Verdächtiges gehört oder gesehen? Die Ermittler ersuchen um Hinweise an die KD1 unter der Telefonnummer 01/31-310/33-800 DW (Journaldienst) oder DW 33-150 (Gruppe Pripfl).

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