Gefährliche Paarung im Haus des Meeres: Gottesanbeterin in Heiratslaune

Paarungszeit für die Gottesanbeterinnen.
Paarungszeit für die Gottesanbeterinnen. ©pixabay.com/acetpharma
Im Juni müssen die Fangschrecken-Männchen im Haus des Meeres in Wien ihren ganzen Charme spielen lassen, um die Paarung mit der Gottesanbeterin zu überleben.

Im Juni kommt es zu einer nicht ganz ungefährlichen Paarung im Haus des Meeres in Wien. Der Bräutigam der Gottesanbeterin muss seinen ganzen Charme spielen lassen, um die Hochzeitszeremonie lebend zu überstehen. Denn Fangschrecken-Weibchen, denen der besondere Ruf anhaftet, ihre Männchen zu töten, wollen lange bezirzt und richtig überredet werden.

Hier müssen die Männchen den Weibchen tatsächlich lange zu verstehen geben, dass sie es ernst meinen. Erst dann, und auch nur, wenn die Fangschrecken-Braut ihm seine ernsten Absichten auch wirklich abnimmt, kommt es zur Hochzeit. Was aber nicht heißt, dass der Bräutigam dabei nicht doch noch buchstäblich seinen Kopf verlieren kann, denn Fangschrecken-Weibchen sind immer hungrig, berichtete das Haus des Meeres.

Gottesanbeterin: Der Bräutigam stirbt nur in Ausnahmefällen

Das passiert aber nur wirklich in Ausnahmefällen, denn in der Regel überstehen beide die Trauung gut und nur wenige Stunden danach sieht man schon, dass zahlreicher Nachwuchs in großen Nestern, sogenannten Ootheken, heranwächst.

Besucher des Haus des Meeres können jetzt im Juni mit etwas Glück die Tiere bei der Paarung beobachten und auch die Ootheken bewundern. Die Jungtiere schlüpfen erst in ein paar Wochen.

(APA, Red.)

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