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Gebraucht kaufen: So wird’s was

Beim Kauf von Gebrauchtwagen sollte man einige Punkte beachten.
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Unternehmen brauchen Pkw, Lkw oder andere kleinere Nutzfahrzeuge. Man muss dafür aber nicht immer zum Neufahrzeug greifen, gebrauchte Fahrzeuge sind ebenfalls gut für den betrieblichen Einsatz.

Zu allererst sollte man den Zustand des Fahrzeuges überprüfen. Wer sich das selbst nicht zutraut, kann zum Beispiel auch auf die Kaufüberprüfung beim ÖAMTC zurückgreifen. Als nächstes gilt es festzustellen, ob das Fahrzeug eine gültige Begutachtungsplakette („Pickerl“) besitzt. Doch Vorsicht: Das heißt noch lange nicht, dass das Fahrzeug auch wirklich in Ordnung ist!

Bei der Pickerlüberprüfung werden viele Teile nicht überprüft, außerdem besagt das „Pickerl“ lediglich, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Überprüfung in Ordnung war (und das kann meist schon Monate her sein)!

Wer lesen kann …

… ist klar im Vorteil. Vor Kauf  gilt es also den Kaufvertrag aufmerksam zu lesen, besonders auch das Kleingedruckte auf dem Vertrag. Man sollte niemals einen Blankovertrag! unterschreiben, denn hinterher lässt sich schlecht das Gegenteil beweisen. Darüber hinaus sollte geprüft werden, wer als Verkäufer im Kaufvertrag erscheint und ob der schriftliche Vertrag auch mit der mündlichen Vereinbarung übereinstimmt.

Zug-um-Zug-Geschäft

Wichtig beim Kauf von gebrauchten Fahrzeugen ist das sogenannte Zug-um-Zug-Geschäft. Das bedeutet, der Käufer bezahlt erst gegen die gleichzeitige Aushändigung des Typenscheines. Ist die Zahlung erfolgt, so sollte man sich den Eingang des Kaufpreises unbedingt schriftlich bestätigen lassen.

Nach dem Vertragsabschluss

Wenn dennoch ein Schaden eintritt oder ein Mangel offenkundig wird, dann sollte man zunächst dies beim Verkäufer oder zuständigen Fahrzeughändler reklamieren, damit dieser die Behebung der Mängel durchführt. Auf keinen Fall darf eine fremde Werkstatt mit der Schadenreparatur beauftragt werden, ohne dass der Verkäufer etwas vom Schaden weiß. Kommt es zu keiner einvernehmlichen Lösung bzw. zur Behebung der Mängel, sollte ein Profi oder ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Bevor man ein Sachverständigengutachten in Auftrag gibt, sollten die Erfolgsaussichten geprüft werden, da solche Gutachten mitunter sehr teuer werden können und man die Kosten meist selbst tragen muss.

Staatliche Förderung von Elektrofahrzeugen

Seit dem 1. März erhalten Firmen zudem einen Zuschuss beim Kauf von Elektro-Nutzfahrzeugen. So gibt es für ein E-Nutzfahrzeug der Klasse N2 zum Beispiel 20.000 Euro Förderung. Für einen E-Bus mit 39 bis 120 zugelassenen Personen gibt es 60.000 Euro und für ein Plug-In-Hybrid Fahrzeug gibt es 1500 Euro. Wer ein E-Nutzfahrzeug oder einen E-Bus in Kombination mit einer Ladestation erwirbt, erhält zudem 20.000 Euro. Die Förderungen gelten auf Bundesebene und für einen Zeitraum von zwei Jahren, von 2019 bis 2020. Voraussetzungen für die Förderung ist zum einen 100% Strom bzw. Wasserstoff aus erneuerbaren Energieträgern. Zum anderen sind die Förderhöhen Pauschalsätze, die mit maximal 30% der förderfähigen Kosten begrenzt sind. Im Rahmen der Klima- und Energiestrategie von Österreich hat das Umwelt- und Verkehrsministerium in Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern das Förderungspaket, genannt „E-Mobilität“, zusammengestellt. Die Förderungen gelten auf Bundesebene und für einen Zeitraum von zwei Jahren, von 2019 bis 2020.

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