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GB: Antrag auf therapeutisches Klonen

In Großbritannien könnte das Klonen menschlicher Embryonen für die Stammzellenforschung bald Realität werden. Wissenschafter wollen Insulin-Zellen für Diabetiker gewinnen.

Wissenschafter der Universität Newcastle haben erstmals einen Antrag bei der zuständigen Behörde gestellt. Diese wollte sich bereits bei einem Treffen am Mittwoch mit dem Antrag auf so genanntes therapeutisches Klonen befassen, eine Entscheidung sollte aber noch nicht fallen.

Die Forscher in Newcastle wollen vor allem Zellen zur Insulin-Produktion entwickeln und versprechen sich davon einen Durchbruch bei der Behandlung von Diabetes. Bis sich eine Anwendungsmöglichkeit ergebe, würden allerdings mindestens fünf bis zehn Jahren vergehen, erklärte die Wissenschafterin Alison Murdoch im BBC-Rundfunk. Sollte der Antrag aus Newcastle genehmigt werden, dürfte die Universität Embryonen ausschließlich zur Gewinnung von Stammzellen für die Forschung klonen.

Großbritannien erlaubte das therapeutische Klonen bereits 2001. Für entsprechende Forschung ist jedoch die Zustimmung der zuständigen Behörde notwendig. Bisher ist noch keine erteilt worden. Auch das Roslin-Institut in Schottland, die Schöpfer des Klon-Schafs „Dolly“, hat einen Antrag auf Genehmigung angekündigt.

Beim therapeutischen Klonen wird einer menschlichen Eizelle der Zellkern entnommen und durch den Kern der Körperzelle eines Patienten ersetzt. Das Ei wird dann künstlich stimuliert, um sich so zu einem Embryo weiter zu entwickeln, wie es bei einer Befruchtung durch Spermien der Fall wäre. Die Forscher wollen dann Stammzellen entnehmen, die die Fähigkeit besitzen, sich zu jedem Zelltyp des menschlichen Körpers entwickeln zu können und sich damit als Transplantationsmaterial anbieten.

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