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Gastronomie und WienTourismus streiten wegen Leitungswasser

Wien schon im Vorjahr gibt es auch diesen Sommer Streit ums Leitungswasser.
Wien schon im Vorjahr gibt es auch diesen Sommer Streit ums Leitungswasser. ©dpa
Dass sich WienTourismus-Chef Norbert Kettner so vehement gegen die Verrechnung von Leitungswasser ausspricht, stößt bei den Gastronomen empfindlich auf. Es sei nicht Kettners Aufgabe, den Gastronomen vorzuschreiben, wie sie ihre Geschäfte zu führen haben, heißt es in einer Aussendung. Dieser fürchtet allerdings um das Image der Stadt bei den Touristen.
Leitungswasser um 3,60 Euro

“Es ist nicht die Aufgabe des WienTourismus, den Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer vorzuschreiben, wie sie ihre Geschäfte führen sollen”, heißt es in einer Aussendung der Wirtschaftskammer am Donnerstag.

“Die Zeiten für Gastronomiebetriebe sind harte, die Gebührenbelastungen sind hoch. Weiters nicht zu vergessen ist der größte Kostenfaktor: die Mitarbeiterlöhne und -gehälter. Um das Überleben eines Betriebes und damit die entsprechenden Arbeitsplätze zu sichern, müssen Leistungen verrechnet werden. Ein Glas Wasser ist eine Leistung, denn man braucht das Glas, den Kellner, den Geschirrspüler. Wie viel ein Glas Wasser kostet, obliegt dem jeweiligen Gastronomen. Und am Ende ist es der Konsument, der entscheidet, ob er den Preis zahlen will. So funktioniert die Wirtschaft”, so fasst man die Position der Wirtschaftskammer in der Diskussion um die Verrechnung von Leitungswasser zusammen.

Diskussion um Leitungswasser nicht neu

Bereits im Sommer 2012 gab es eine Diskussion darüber, ob es dem Image der Stadt schade, wenn Wirte den Gästen das Leitungswasser verrechnen. Neu entfacht ist sie, nachdem Kettner in einer Pressekonferenz am Mittwoch deutliche Worte für das Thema fand: “Da wird der Wien-Tourismus sehr schnell grantig, Augenmaß ist angesagt”, sagte er. Lediglich wenn es überhandnehmen sollte, dass nur mehr Wasser – also als einziges Getränk – konsumiert wird, habe er dafür Verständnis, dass Wasser etwas kostet.

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