Für Österreich zählt nur Platz eins

Das österreichische Eishockey-Nationalteam war zuletzt Stammgast bei Olympischen Winterspielen. Auch beim am Donnerstag in Klagenfurt beginnenden Qualiturnier zählt für das ÖEHV-Team nur Platz eins.

Nach Lillehammer 1994 (Platz 12), Nagano 1998 (14) und Salt Lake City 2002 (12) hat das ÖEHV-Team die vierte Olympia-Teilnahme in Folge und die insgesamt 13. fest im Visier. Von Donnerstag bis Sonntag geht es in Klagenfurt gegen Kasachstan (Donnerstag, 19:30/live TW1), Frankreich (Freitag, 19:30/live TW1) und die Ukraine (Sonntag, 15:30/live ORF1) um einen Platz in Turin 2006.

Die Klagenfurter Messehalle war bisher ein guter Boden für das Nationalteam. 1997 und 1998 qualifizierten sich die Österreicher jeweils für die WM-Endrunde, im Februar 2001 wurde das Ticket für Salt Lake City gelöst. Für die WM reichte jeweils der zweite Platz, für Olympia 2002 sogar der dritte. Diesmal allerdings qualifiziert sich nur der Gruppensieger für das Zwölfer-Feld in Turin. “Für uns zählt nur Platz eins”, erklärte daher auch Teamchef Herbert Pöck.

Pöck musste allerdings einige namhafte Absagen hinnehmen. So fehlen Torhüter Reinhard Divis, die Center Philipp Lukas und Mark Szücs, Herbert Hohenberger sowie die US-Legionäre Andre Lakos und Christoph Brandner. Auch der erkrankte Rekord-Teamspieler Martin Ulrich ist fraglich. Doch dafür stoßen mit Thomas Vanek, Matthias Trattnig und Thomas Pöck drei starke US-Legionäre noch zum Team. “Wir haben eine gute Mannschaft, die das Zeug hat, sich für Turin zu qualifizieren. Alle vier Mannschaften sind ungefähr gleich stark, ich rechne damit, dass die Entscheidung erst am Schlusstag fällt”, so Teamchef Pöck.

Link zum Thema:
Eishockey.at
  • VIENNA.AT
  • Sport VOL.AT
  • Für Österreich zählt nur Platz eins
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.