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Fünf Verfahren wegen Wiener-Linien-Unfällen

©© Bilderbox
Mehrere Personen sind dieses und vergangenes Jahr von öffentlichen Verkehrsmitteln der Wiener Linien mitgeschleift und verletzt worden.

Ein 54-Jähriger ist sogar zu Tode gekommen. Im Zusammenhang mit diesen Unfällen laufen momentan fünf Verfahren, bestätigte Staatsanwaltschaftssprecher Gerhard Jarosch am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der “Wiener Zeitung”. Ein Straßenbahnfahrer wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, weitere Verfahren befinden sich noch in der Ermittlungsphase.

Am 20. Dezember 2007 klemmte sich ein 54-jähriger Mann bei der Station Hochstädtplatz in Brigittenau in der Straßenbahntüre ein, als die Bim losfuhr. Dabei geriet er unter das hintere Gestell des Drehwagens und wurde vier Stationen mitgeschleift. Der Fahrer dürfte nichts bemerkt haben, der 54-Jährige starb. Nun wurde gegen den Fahrer ein Strafantrag wegen fahrlässiger Tötung eingebracht. Die Verhandlung findet voraussichtlich am 19. Juni am Bezirksgericht Leopoldstadt statt, sagte Jarosch.

Auch in dem aufsehenerregenden Unfall mit einem führerlosen Wiener-Linien-Bus am 4. Februar 2008 laufen die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Das Fahrzeug der Linie 10A hatte sich in der Johnstraße in Fünfhaus plötzlich in Bewegung gesetzt und rollte die Straße hinunter. Das Gefährt beschädigte 15 parkende Autos und ein Motorrad. Sechs Personen wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

Ein weiterer Unfall ereignete sich am 6. März 2008. Ein älterer Mann dürfte beim Einsteigen in die Straßenbahn in der Station Simonygasse in Währing abgerutscht und unter die Garnitur der Linie 9 geraten sein. Er wurde schwer verletzt musste von der Feuerwehr geborgen werden. In diesem Fall werden noch Ermittlungen durchgeführt. Jarosch: “Es ist noch ein technisches Gutachten ausständig.”

Die Akten zu dem Unfall am 20. April 2008, bei dem dem ein achtjähriger Bub beim Versuch, die Straßenbahn bei der Haltestelle Großjedlersdorf aufzuhalten ein Stück weit mitgeschleift und leicht verletzt worden ist, liegen laut Jarosch noch bei der Polizei.

Ein weiteres Verfahren gegen eine Bim-Fahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde eingestellt. Am 9. Jänner 2008 ist ein sieben Jahre alter Bub in Wien-Brigittenau von einer Straßenbahn der Linie 31 erfasst und zwei bis drei Meter weit mitgeschleift worden. Das Kind kam mit Prellungen und Aufschürfungen davon.

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