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Freispruch bedauert

Knapp zwei Monate nach dem Freispruch für Michael Jackson haben zwei Mitglieder der Jury die Entscheidung öffentlich bedauert. Die Jury hatte sich am 13. Juni für den Freispruch ausgesprochen.

In einer Talkshow des US-Fernsehsenders MSNBC erklärten die Geschworenen Eleanor Cook und Ray Hultman am Montagabend (Ortszeit), sie hielten Jackson des Kindesmissbrauchs für schuldig. Dem Freispruch hätten sie nur zugestimmt, weil der Obmann der Geschworenen gedroht habe, sie andernfalls aus der Jury auszuschließen, und weil ihre Gegenstimmen sowieso nichts am Ergebnis geändert hätten.

Jacksons Verteidiger Tom Mesereau bezeichnete das Verhalten der beiden Geschworenen als „peinlich und empörend“. Die Jury habe lange über das Urteil beraten, „und aus diesem Prozess soll Gerechtigkeit entstehen. Jetzt, zwei Monate später, ändern diese beiden Geschworenen ihre Meinung. Sie sind offenkundig gerne im Fernsehen.“ Cook und Hultman haben beide ein Buch über den Jackson-Prozess in Arbeit. Die Jury hatte sich am 13. Juni einstimmig für den Freispruch ausgesprochen.

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