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Frau in NÖ attackiert und vergewaltigt: Zehn Jahre Haft für 22-Jährigen

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. ©APA (Sujet)
Nach der Attacke auf eine 55-Jährige in Poysdorf im Bezirk Mistelbach Ende April ist ein 22-Jähriger am Landesgericht Korneuburg zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.
DNA-Test überführte 22-Jährigen
Beschuldigter in U-Haft
Mann festgenommen
Frau wehrte Vergewaltigungsversuch ab

Der Schuldspruch ist nach Angaben des "Kurier" (Mittwochsausgabe) nicht rechtskräftig. Der Prozess wegen u.a. Vergewaltigung fand am vergangenen Donnerstag statt, war Medien allerdings nicht angekündigt worden.

55-Jährige leistete heftigen Widerstand gegen Vergewaltigung

Der Beschuldigte - ein afghanischer Staatsbürger - soll die 55-Jährige am 28. April mit einem Messer bedroht und körperlich attackiert haben. Die Weinviertlerin leistete heftigen Widerstand. Während zunächst von einem Vergewaltigungsversuch ausgegangen worden war, wurde am Ende des Ermittlungsverfahrens die vollendete Vergewaltigung angeklagt.

Der Frau wurde beim Angriff mit dem Messer eine Sehne durchtrennt. Sie erlitt somit eine schwere Körperverletzung, weshalb der Strafrahmen gemäß Paragraf 201 Absatz 2 Strafgesetzbuch fünf bis 15 Jahre betrug.

Beschuldigter kurz nach Festnahme wieder auf freiem Fuß

Die Causa sorgte zu Beginn des Ermittlungsverfahrens für großes Aufsehen. Der Afghane wurde nach dem Vorfall zwar festgenommen und in die Justizanstalt Korneuburg überstellt. Weil der für die Entscheidung über die Verhängung der Untersuchungshaft zuständige Richter laut Staatsanwaltschaft "keinen dringenden Tatverdacht" ortete, kam der 22-Jährige jedoch wieder auf freien Fuß.

DNA-Spuren überführten 22-Jährigen

Nach einem wenige Tage darauf bekannt gewordenen positiven DNA-Untersuchungsergebnis und einer daraus resultierenden Festnahmeanordnung durch die Staatsanwaltschaft wurden vom Landeskriminalamt (LKA) Niederösterreich umfangreiche Überprüfungen und Fahndungsmaßnahmen in diversen Asylunterkünften und an Kontaktadressen des Beschuldigten durchgeführt. Letztlich wurde der Afghane am 5. Mai gegen 22.00 Uhr in Traiskirchen von Beamten der örtlichen Polizeiinspektion festgenommen.

Der Prozesstermin am vergangenen Donnerstag fand sich nicht auf der wöchentlichen Medienvorschau des Landesgerichts Korneuburg, dem sogenannten Verhandlungskalender, wieder. Vertreter der Presse waren daher laut "Kurier" keine anwesend. Von Behördenseite wurde der Lapsus nach Angaben der Tageszeitung mit einer "urlaubsbedingten Panne" begründet.

(APA/Red)

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