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Frankenweenie - Trailer und Kritik zum Film

Vor 28 Jahren verwirklichte Tim Burton, damals gerade als Zeichner bei Disney angestellt, seinen Kurzfilm "Frankenweenie". Die Horrorfilm-Hommage um einen kleinen Buben, der seinen toten Hund wiederbelebt, war den Verantwortlichen jedoch viel zu düster und Burton fürs Erste seinen Job los. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Einige Jahrzehnte und viele Publikumserfolge wie “Sleepy Hollow” oder “Alice im Wunderland” später bot Disney dem einst verkannten Filmemacher nun ein 3D-Remake in Spielfilmlänge an – und Burton kehrte gerne und nicht nur formal zu seinen Wurzeln zurück. Ab Donnerstag (24.1.) ist die vergnügliche Stop-Motion-Animation im Kino zu sehen.

“Frankenweenie” – Horrorfilm-Hommage in 3D von Tim Burton

Im Zentrum des Schwarz-Weiß-Films steht der zehnjährige Victor Frankenstein, der nicht nur leidenschaftlicher Hobbyfilmer ist (die Filmvorführung für die Eltern gleich zu Beginn verweist auf einiges an Talent!), sondern auch technisch begabt und nicht von seinem geliebten Hund Sparky zu trennen. Als dieser in der US-Kleinstadt New Holland von einem Auto totgefahren wird, erinnert sich Victor an ein Elektroschock-Experiment in der Schule und beschließt, seinen Hund ebenfalls mittels Blitzen wieder zum Leben zu erwecken. Der Versuch ist erfolgreich, Sparky tollt – zwar mit Nähten und Schrauben am ganzen Körper ausgestattet – bald wieder wie eh und je herum. Nur wenn ihm die Energie ausgeht, braucht er nun kein Essen mehr, sondern Strom.

Den ehrgeizigen Mitschülern von Victor bleibt dessen Erfolg nicht lange verborgen, denn schließlich will der anstehende Wissenschaftswettbewerb gewonnen werden. Und so erregen bald nicht nur die Methoden von Professor Ryzkruski öffentliches Aufsehen, sondern auch weitere Experimente mit einigen armen Haustieren, die als seltsame Mutanten – die Monster der 30er- und 40er-Jahre-B-Movies lassen grüßen – bald die Stadt unsicher machen. “Frankenweenie” ist eine, wie der Titel schon sagt, süße Liebeserklärung an Frankenstein und Co. – und viel liebevoller, detailreicher und verspielter hätte sie kaum werden können.

Tim Burton hat bereits mit “Corpse Bride” und “Nightmare Before Christmas” gezeigt, dass er mit dem Stopptrick-Verfahren umgehen kann – und das verwundert auch nicht, schließlich stammt er ursprünglich wie etwa auch John Lasseter (“Toy Story”) aus der berühmten kalifornischen Kunstschmiede CalArts. Seine Vorliebe für Außenseiter hat er auch immer wieder bewiesen, auch wenn zuletzt bei “Alice” oder “Dark Shadows” mehr das große Spektakel als das kleine Detail im Vordergrund stand. Das ist nun wieder anders: “Frankenweenie”, einst inspiriert vom Tod seines eigenen Hundes, ist eine humorvolle Schauergeschichte in wunderbarem Look und mit Hingabe gestaltet. Nur am Ende hätte man die Toten durchaus ruhen lassen dürfen…

(APA)

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