FPNÖ-Parteitag mit Kampfansagen von Strache

Parallel zur Volkspartei in Niederösterreich haben auch die niederösterreichischen Freiheitlichen am Samstag ihren Landesparteitag abgehalten. Landesrätin Rosenkranz, seit 2003 Landesparteiobfrau, wurde in Waidhofen an der Thaya mit 94,1 Prozent wiedergewählt. Bundesparteiobmann Strache wartete mit Kampfansagen in Richtung Wahljahr 2013 auf.


In Niederösterreich sei es Ziel, die absolute Mehrheit der Volkspartei zu brechen, zeigte sich Strache überzeugt, dass der “nötige” Kurswechsel zu schaffen sei. Die Menschen würden keine absolute Machtarroganz mehr wollen. Es müsse jedem Wähler klar sein, dass die Absolute der ÖVP nur mit Stimmen für die FPÖ zu brechen sei. Landesparteiobfrau Rosenkranz habe die Landesgruppe in schwierigsten Zeiten übernommen, sei eine “echte Freiheitliche” und starke Persönlichkeit und leiste hervorragende Arbeit – bei der Landtagswahl 2008 konnten die Stimmen mehr als verdoppelt werden.

Auch bei der Nationalratswahl müssten Zeichen in Richtung Erneuerung gesetzt werden. Rot-Schwarz habe ausgedient, die Menschen hätten die leeren Versprechen abgehobener Politiker satt: “Nur wenn die FPÖ bestimmende Kraft in Österreich wird, besteht die Chance, dass Rot-Schwarz unter 50 Prozent gedrückt und die FPÖ nicht mehr ausgegrenzt werden kann.”

Kritische Worte fanden ÖVP und SPÖ zum Landesparteitag der Freiheitlichen. Strache sei “nichts anderes als das Fleisch gewordene FPÖ-Syndrom”, attestierte etwa VP-Landesgeschäftsführer Karner. Für ihn offenbarte sich das “bekannte Sittenbild” der FPÖ angesichts des “Kurzbesuchs” von Strache. “Vor einer Wahl kurz auftauchen und laut schreien, danach nix hackeln, aber dafür fest kassieren.” Die SPÖ-NÖ nahm vor allem Rosenkranz unter Beschuss.

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