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"Fotos geben Realität nicht wieder"

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Fall Kampusch: Tatortbegehung dauerte zwei Stunden. Anwalt: "Fotos geben erschütternde Realität nicht wieder."

Die Tatortbegehung der Sonderkommission in jenem Haus in Strasshof, in dem Natascha Kampusch achteinhalb Jahre festgehalten worden war, dauerte zwei Stunden. Im Anschluss gab es seitens des Untersuchungsrichters bzw. Staatsanwaltes keine Statements dazu. Generalmajor Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt (BK) hatte eingangs erklärt, es gehe darum, sich ein Bild zu machen.

„Man ist wirklich erschüttert“, schilderte Gerald Ganzger von der Kanzlei Lansky, Ganzger & Partner, welche die Rechtsvertretung der jungen Frau übernommen hat, seinen persönlichen Eindruck. Die veröffentlichten Fotos, die er zuvor gesehen hatte, würden die – erschütternde – Realität nicht wider geben. Aber es sei erkennbar, dass es „ihr Raum“ war, wie Natascha selbst die Kammer bezeichne.

Seine Mandantin spreche „offen“, es seien bereits sehr gute Gespräche geführt worden, so Ganzger: „Wir sind dazu da, den Druck von Frau Kampusch zu nehmen und ihr ’Bollwerk’ zu sein.“ Ob Natascha Kampusch demnächst oder jemals an den Ort ihrer Gefangenschaft zurückkehren wolle, darüber gab der Rechtsanwalt keine Auskunft.

Auf die Frage, ob sich durch die Vertretung von „News“ Konflikte ergeben könnten, meinte Ganzger, die Kanzlei habe dies Natascha Kampusch eingangs offen gelegt. Zu dem kritisierten Bericht des Magazins sagte Ganzger, ein unabhängiger Medienrechtler sei mit der Prüfung der Rechtslage beauftragt. „Hut ab vor Kollegen Harrich“, meinte Ganzger zum Rückzug des ersten Rechtsbeistandes. Ein Fall dieser Komplexität sei allein nicht zu bewältigen, seine Kanzlei sei seit der Übernahme „rund um die Uhr“ mit dem Fall beschäftigt.

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