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Fotografie und Design Auktion

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Valie Exports Arbeit „Entführung“ aus dem Jahr 1976 (Vintage, Gelatinesilber, Auflage von 3 Stück) ist mit einem Schätzwert von 6.000 bis 8.000 Euro das Toplos der Fotografie-Auktion am Dienstag (9.5.) im Wiener Dorotheum.

Die am selben Nachmittag angesetzte Design-Versteigerung lockt unter anderem mit fünf Arbeiten des 1951 in Tel Aviv geborenen Designers Ron Arad, darunter sein bekantestes Sitzobjekt „Big Easy mixed“ aus dem Jahr 1988 (40.000 bis 50.000 Euro). Das teuerste Stück stammt indes von Otto Wagner: Ein grau lackierter Stuhl von 1912, von dem nur drei Exemplare existieren, kostet geschätzte 70.000 bis 90.000 Euro.

Insgesamt 240 Lose kommen bei der Foto-Auktion am Dienstag unter den Hammer. Zu den Highlights zählt ein Gustav Klimt-Porträt aus dem Jahr 1914 ( im Negativ signiert und datiert, Schätzpreis 3.000 bis 3.500 Euro), ein Unikat des auch dichtenden und malenden Fotografen Anton Josef Trcka (1893 – 1940), der sich das Pseudonym „Antios“ zulegte. Klimt, Schiele und viele andere schätzten ihn und empfahlen ihn Freunden weiter, die seine Bilder in der Emigration hüteten. Eine Bombe vernichtete 1944 auf einen Schlag fast sein gesamtes Werk. Umso begehrter sind heute die seltenen erhaltenen Stücke.

Mit Man Rays „Tränen“ aus dem Jahr 1933 (zweites Exemplar von 15, 1.000 bis 1.400 Euro) kommt ein relativ preiswerter Klassiker unter den Hammer, mit Mappen von Günther Brus ( 5.000 bis 8.000 Euro) und Otto Mühl (4.000 bis 5.000 Euro) ist der Wiener Aktionismus vertreten. Weitere große Namen im Angebot: Rudolf Koppitz, Trude Fleischmann, Madame d’Ora, Leni Riefenstahl, Franz Hubmann, Elfie Semotan, Elfriede Mejchar, Paul Wolff, Cecil Beaton oder Walker Evans.

365 Lose, darunter Objekte von Gaetano Pesce, Ettore Sottsass, Marcel Breuer, Le Corbusier, Serge Mouille, Tom Dixon, Ron Arad und Gabriella Crespi, werden bei der Design-Auktion versteigert. Die seltene „Woom“-Sitzkugel „the world/room“ von Karim Rashid aus dem Jahr 2001 (grün lackiert, innen umlaufende Sitzbank mit weißem Plastikbezug) wird zwischen 5.000 und 8.000 Euro ausgewiesen. Die poppigen Wandelemente und die Ballustrade, die Sottsass 1985 für den „Esprit“- Showroom in Düsseldorf entworfen hat, werden als Unikate auf jeweils 24.000 bis 30.000 Euro geschätzt, seine Deckenlampe Modell „Bruco“ aus dem Jahre 1970 auf 10.000 bis 12.000 Euro.

Günstiger kommt da ein Luster aus dem jüngst sanierten Wiener Filmcasino von Albrecht F. Hrzan (1954, Messingblech, goldfarben gespritzt), der mit einem Schätzpreis von 1.200 bis 1.600 Euro ins Preisgefecht geht. Ebenfalls ein Tipp für schmälere Börsen und Lokalnostalgiker: die 30er Jahre Hängelampe aus weißem geschliffenem Glas aus der Villa Leopold Figl (400 bis 500 Euro).

Dorotheum Wien
A-1010 Wien, Dorotheergasse 17

Auktion Fotografie am 9. Mai, 14 Uhr
Auktion Design, am 9. Mai, 17 Uhr

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