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Folkvänlig: Das E-Bike von IKEA im Test

Ab 649 Euro ist das IKEA-E-Bike erhältlich.
Ab 649 Euro ist das IKEA-E-Bike erhältlich. ©VIENNA.at
IKEA hat seit einigen Monaten ein E-Bike im Sortiment, "Folkvänlig" ist allerdings vorerst nur in Wien erhältlich. VIENNA.at hat das E-Bike getestet.
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Bilder vom IKEA-E-Bike

Wer bei IKEA ein E-Bike kauft, muss keine Angst haben, dass er mehrere Kartons mit dünnen Stangen, unzähligen Schrauben und einem Inbusschlüssel erhält. Das Rad ist so gut wie fahrbereit, nur die Lenkstange ist gedreht und Sattel und Pedale sind demontiert.

IKEA hat jetzt ein E-Bike im Sortiment

Über das Display lässt sich auch die Motorleistung einstellen.
Über das Display lässt sich auch die Motorleistung einstellen. ©VIENNA.at

Seit Mai ist das Rad bei IKEA (Wien Nord und SCS) erhältlich. Österreich ist sozusagen Testmarkt, in Deutschland wird das Rad vermutlich erst ab 2015 erhältlich sein.

Das Rad hat bereits einige Design-Preise gewonnen: den IF Design Award, den Designpreis der Cycle Show in Taipei und den Designpreis der Messe Eurobike. “Folkvänlig” heißt übersetzt übrigens so viel wie “menschenfreundlich” – der Name soll vermutlich nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern vor allem die einfache Handhabung beschreiben.

Technische Daten auf einen Blick

Wir haben das E-Bike von IKEA getestet.

Das E-Bike wiegt 25 kg (inklusive Akku), der Rahmen ist aus Aluminium, die Vordergabel aus Stahl. Der Rahmen wird vom Hersteller als “solide, handlich und sehr langlebig” beschrieben, es gibt eine zweijährige Garantie – auf alle Teile des Rades, ausgenommen sind Verschleißteile wie Reifen, Ketten und Bremsklötze. Angetrieben wird “Folkvänlig” am Vorderrad von einem bürstenlosen Permanentmagnetmotor (36 Volt, 250 Watt). Der Akku wiegt 1,96 kg (Batterieleistung: 16 V, 8,7 Ah), die Ladezeit der Lithium-Ionen-Batterie beträgt bis zu sechs Stunden. Gesichert ist die Batterie mit einem Schlüssel, nicht nur zum Laden, sondern auch beim Parken kann der Akku mit einem Handgriff entfernt werden.

Die Gangschaltung ist von Shimano (Revoshift), es gibt drei Gänge.

Der Preis: 649 Euro mit IKEA FAMILY-Card, 749 Euro ohne. Das E-Bike ist als Damen- oder Herrenrad nur in der Farbe Weiß erhältlich, Akku und Display sind grün.

Folkvänlig im Test

Der Straßenverkehrsordnung entsprechend “hilft” der Motor nur, bis eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht wurde, bzw. wird die Unterstützung mit einigen Sekunden zugeschaltet, sobald die Geschwindigkeit unter 25 km/h fällt. Dies passiert allerdings in der höchsten der sechs möglichen Stufen ziemlich ruckartig. Für sehr hohe Geschwindigkeiten im Stadtverkehr eignet sich das Rad nur bedingt, denn mit drei Gängen kommt man nicht weit, bzw. muss entsprechend in die Pedale treten. Für gemütlicheres Fahren hingegen bietet das E-Bike die perfekten Voraussetzungen: Durch sein Gewicht ist das Rad sehr stabil, die Sitzhaltung ist angenehm. Wer viel damit unterwegs sein will, wird vermutlich ein paar Anpassungen vornehmen müssen – es bietet sich an, den Sattel auszutauschen. Laut Bedienungsanleitung ist das Rad für den Offroad-Einsatz nicht geeignet.

Der Akku hält für bis zu 70 Kilometer (Laufleistung ist abhängig von der Last, den Straßenverhältnissen, den Brems- und Beschleunigungsmanövern und dem Reifendruck). Nach rund 30 Kilometern Testfahrt war der Akku noch immer halb voll.

Fazit: Das Fahrgefühl ist, wenn eine hohe Stufe eingestellt ist, mit Radfahren kaum vergleichbar. Wer Unterstützung beim Radfahren braucht, ist mit einem E-Bike gut bedient. “Folkvänlig” ist ein solides Einsteigermodell, das vergleichbaren Rädern vor allem einen Vorteil hat: den niedrigen Preis.

Mehr Infos rund um das Thema Fahrrad fahren finden Sie in unserem Special.
(SVA)

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