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Fluglotsen KV-Verhandlungen erneut gescheitert

Die Verhandlungen sind erneut gescheitert.
Die Verhandlungen sind erneut gescheitert. ©APA/Herbert Neubauer (Themenbild)
Die neue KV-Runde für die Fluglotsen ist gescheitert. Die Betriebsversammlungen werden wie geplant stattfinden - Flugverzögerungen sind nicht ausgeschlossen.

Die Kollektivvertragsverhandlungen für Fluglotsen sind erneut ergebnislos unterbrochen worden. Bereits am Freitag angekündigte Betriebsversammlungen am Flughafen Schwechat und in der Überflugkontrollstelle in Wien werden wie geplant stattfinden, wie die Gewerkschaft vida Montagfrüh in einer Aussendung mitteilte.

“Wir bitten die Fluggäste für entstehende Unannehmlichkeiten um Verständnis. Es ist unsere Pflicht, die Bediensteten über den Verhandlungsstand zu informieren”, so die Verhandlungsführer Daniel Liebhart von der Gewerkschaft vida und Alexander Rovina von der Gewerkschaft der Post und Fernmeldebediensteten (GPF).

Austro Control müsse dringend Anzreise schaffen um Bewerber zu rekrutieren

Die Arbeitgeber hätten es “wieder nicht geschafft, ein seriöses Angebot auf den Tisch zu legen, das die Belastungen der Fluglotsen reduziert”, kommentierten sie die KV-Verhandlungen. Die ständig steigenden Flugbewegungen würden ein “Mehr an Personal unausweichlich” machen, so die Gewerkschafter. Die Austro Control müsse dringend neue Anreize schaffen, um wieder “mehr Bewerber zu rekrutieren bzw. Fluglotsen in Österreich zu halten”.

Noch am Freitag hatte Austro-Control-Sprecher Markus Pohanka von einem “vorläufigen sehr guten Abschluss” der KV-Verhandlungen gesprochen. Pohanka ging deshalb in einer Stellungnahme gegenüber der APA davon aus, “dass es zu keinen Störungen durch die Betriebsversammlung kommen wird”. Die Gewerkschaften hatten sich Ende der Woche die Befassung ihrer Gremien vorbehalten.

Betriebsversammlung der Austro Control: “Nicht nachvollziehbar”

Die Betriebsversammlungen in Schwechat und bei der Überflugkontrolle seien “nicht nachvollziehbar”, sagte Austro-Control-Sprecher Markus Pohanka am Montag auf Anfrage. Wie schon am Freitag verwies er auf einen “vorläufigen sehr guten Abschluss” der KV-Verhandlungen, der von Gewerkschaften auch schon unterschrieben worden sei.Pohanka teilte zudem mit, dass auch bereits Gesprächstermine betreffend Reduktion der Belastung von Fluglotsen festgelegt worden seien. Es gehe um den Verhandlungstisch. Die Betriebsversammlungen hätten “zu spürbaren Auswirkungen für Passagiere geführt”. Dafür gebe es aus Unternehmenssicht kein Verständnis, so der Sprecher.

Die Versammlungen gingen im Laufe des Vormittags zu Ende. Dennoch müsse vorerst weiterhin mit Verspätungen im Flugverkehr gerechnet werden, hieß es seitens des Flughafens Wien.

Betriebsversammlungen bei Austro Control beeinträchtigten Flugverkehr

Betriebsversammlungen bei der Austro Control in Schwechat und der Überflugkontrollstelle in Wien haben am Montag zu Beeinträchtigungen auf dem Flughafen Wien geführt. Es gab Verspätungen und Ausfälle. Austrian Airlines (AUA) strichen fünf Rotationen und einen Einzelflug, weil die Anflugrate “von 40 auf 16 Anflüge pro Stunde reduziert” worden war.Bei der Austro Control selbst wurden die Betriebsversammlungen als “nicht nachvollziehbar” bezeichnet. Sprecher Markus Pohanka verwies wie schon am Freitag auf einen “vorläufigen sehr guten Abschluss” der KV-Verhandlungen, der von Gewerkschaften auch schon unterschrieben worden sei. Zudem teilte er mit, dass bereits Gesprächstermine betreffend Reduktion der Belastung von Fluglotsen festgelegt worden seien. Die Versammlungen, die im Laufe des Vormittags zu Ende gingen, hätten “zu spürbaren Auswirkungen für Passagiere geführt”. Dafür gebe es aus Unternehmenssicht kein Verständnis, so der Sprecher der Luftfahrtagentur.

Das “Kernproblem” in der Flugsicherung sei “zu wenig Personal”, betonte Daniel Liebhart, Betriebsratsvorsitzender bei der Austro Control und Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft vida, auf APA-Anfrage. In den KV-Verhandlungen stehe am Mittwoch der nächste Termin an. “Wir hoffen auf konstruktive Gespräche.”

Bei den Versammlungen am Montag sei der Auftrag ergangen, “sehr intensiv über eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Belastungssituation” von Fluglotsen zu verhandeln, so Liebhart. Zu wenig Personal bezeichnete er als “europaweites Problem”.

“Wir spielen nicht mit der Sicherheit”, stellte der Betriebsratsvorsitzende außerdem klar. Nachsatz: “Auch dann nicht, wenn es Betriebsversammlungen gibt.” Es würden stets “alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu 100 Prozent zu gewährleisten”.

“Wir bitten die Verhandlungsparteien, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren und den Konflikt nicht auf dem Rücken unserer Kunden auszutragen”, hatte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech in einer Aussendung der Airline wissen lassen. Die Flughafen Wien AG hatte neuerlich und “dringend” an alle Verantwortlichen appelliert, “nicht mit der Zuverlässigkeit und Sicherheit der Luftfahrt zu spielen”.

Die KV-Verhandlungen für Fluglotsen waren in der Nacht auf Montag ohne Einigung unterbrochen worden. Bereits am Freitag hatte die Gewerkschaft vida für den Wochenbeginn Betriebsversammlungen auf dem Flughafen Schwechat und in der Überflugkontrollstelle in Wien angekündigt.

Betriebsversammlungen bei Austro Control: 84 Abflüge verspätet

Der Flughafen Wien hat die Zahl der Verspätungen wegen der Betriebsversammlungen bei der Austro Control am Montag mit 84 beziffert. Es habe sich dabei um Abflüge bis 15.00 Uhr gehandelt, teilte eine Sprecherin am Nachmittag mit.

Je 100 Abflüge und Ankünfte auf Flughafen Wien am Montag verspätet

Auf dem Flughafen Wien in Schwechat sind am Montag nach Angaben vom frühen Abend letztlich jeweils etwa 100 Abflüge und Ankünfte verspätet gewesen. 27 Flüge seien gänzlich gestrichen worden, teilte eine Sprecherin mit. Grund seien die Betriebsversammlungen bei der Austro Control gewesen. Nach 15.00 Uhr habe sich die Lage wieder normalisiert.
(APA/Red)

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