Flüchtlinge in der Wiener Votivkirche: Schönborn kritisiert Aktivisten

Kardinal Christoph Schönborn kritisierte die Votivkirchen-Aktivisten heftig.
Kardinal Christoph Schönborn kritisierte die Votivkirchen-Aktivisten heftig. ©APA
"Eine Änderung des Systems um jeden Preis" wollen die Aktivisten, "die die Not der Flüchtlinge in der Votivkirche für ihre Ideologie missbrauchen", so Kardinal Christoph Schönborn.
Solidaritätsdemos
Hungerstreik unterbrochen
Sechs Flüchtlinge im Spital
Flüchtlinge in der Votivkirche

Die Flüchtlinge in der Wiener Votivkirche haben ihren Hungerstreik unterbrochen. Kardinal Christoph Schönborn betonte in einer Aussendung, dass die Gesundheit der Flüchtlinge von den Aktivisten aufs Spiel gesetzt werde. Es handle sich bei diesen Aktivisten um Personen  “denen es sehr gut geht und die sich nicht die Finger schmutzig machen wollen”, so der Wiener Erzbischof.

Aktivisten von Schönborn kritisiert

Vielmehr setzten sich Caritas, Johanniter und viele Menschen in der Pfarre seit über einen Monat ganz konkret für die Flüchtlinge ein. Enttäuscht zeigte sich der Kardinal darüber, dass das Angebot, in ordentliche Quartiere zu übersiedeln, bisher nicht angenommen wurde. In der Kirche selbst gibt es laut Auskunft der Caritas vom Montag nichts Neues. Die Katholische Aktion (KAÖ) ruft für heute, Montagabend, zu einem österreichweiten “Gebet der Solidarität” mit Flüchtlingen in mehreren Kirchen auf. Unterstützt werden diese u.a. auch von den Ordensgemeinschaften Österreich. (APA/ Red.)

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