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Fliegerbombe bei Grazer Murkraftwerk entschärft

Das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg wurde abtransportiert
Das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg wurde abtransportiert ©APA (ENERGIE STEIERMARK)
Bei Grabungsarbeiten beim Grazer Murkraftwerk ist am Freitag gegen 7.30 Uhr eine noch scharfe US-Fliegerbombe entdeckt worden. Alle Arbeiten im Kraftwerksgelände wurden sofort eingestellt, wie ein Sprecher der Energie Steiermark der APA mitteilte. Der Entminungsdienst des Bundesheeres entfernte den Zünder, danach wurde das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg abtransportiert.

Ein Baggerfahrer war am westlichen Ufer der Mur mit seiner Schaufel auf die schräg in der Erde steckende Bombe gestoßen und hatte sofort Alarm geschlagen. “Für diesen Fall arbeiten wir nach einem entsprechenden Plan”, sagte Energie Steiermark-Sprecher Urs Harnik. Das Baustellengelände wurde geräumt, der Entminungsdienst angefordert. Die Beamten stellten fest, dass die 250-Kilogramm Sprengbombe offenbar so aufgekommen war, dass der Aufschlagzünder nicht detoniert war und so den Sprengsatz nicht gezündet hatte. Auch die Steuerungsflügel am Heck der Bombe waren abgerissen.

Der Zünder wurde entfernt, womit die Bombe transportfähig gemacht wurde. Nach dem Abtransport des Kriegsrelikts zu einer kontrollierten Sprengung auf einem Truppenübungsplatz wurden die Arbeiten am Kraftwerk am Vormittag wieder aufgenommen.

In den letzten Kriegsjahren 1944 und 1945 waren vor allem die Gleis-und Verschubanlagen der Ostbahn, des Graz-Köflacher Bahnhofs und des Hauptbahnhofs Ziele der von Italien aus operierenden 15. US-Luftflotte. Die Bahnanlagen und die umliegenden Industriebetriebe vor allem im Süden von Graz wie die Puchwerke waren damals 24 Mal bombardiert worden. Der bisher umfangreichste Einsatz datiert vom März 2011, als eine 250-Kilo-Bombe am Fundort Hauptbahnhof in der Baugrube gesprengt werden musste. Dabei entstand Sachschaden von mindestens 700.000 Euro.

(APA)

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