Fliegen laut AirBerlin-Chef bald teurer

Die Flugticket-Preise werden sich nach Ansicht von AirBerlin-Chef Hartmut Mehdorn nach oben entwickeln. Schuld seien die Kerosinpreise und "absolut unverständlich" hohe Steuern, sagte Mehdorn im Interview mit dem "Kurier". Von der wie auch immer gestalteten AUA-Neu erwartet sich der Chef der flyniki-Mutter mehr Wettbewerb.


“Wie alle muss auch die AUA ihre Hausaufgaben machen und wird das auch tun. Eine ‘AUA-Neu’ wird sicher ein schärferer Wettbewerber”, ist Mehdorn überzeugt: “Aber wir bleiben ja nicht sitzen und warten. Wir sind ein Ziel, das sich schnell und geschickt bewegt.” Für die Kunden sei Wettbewerb immer gut: “Stellen sie sich vor, die Kunden hätten nur die AUA. Da wären die Preise wesentlich höher. Air Berlin mit Niki spielt in Deutschland und Österreich eine ganz wichtige Rolle für den Wettbewerb und damit für unsere Kunden.”

Zur kürzlich erfolgten Gründung eines Betriebsrates bei der Österreich-Tochter flyniki meint der AirBerlin-Chef: “Wir sind weder gegen Betriebsräte noch gegen Gewerkschaften. Ich gehe davon aus, dass wir einen konstruktiven Dialog zum Wohl des Unternehmens führen werden. In allen Unternehmen, in denen ich bisher tätig war, hat das gut geklappt.”

Ob der börsenotierte österreichische Caterer Do&Co weiter Niki beliefern oder – wie Gerüchte sagen – hinausfliegen könnte, hänge vom Angebot ab, so Mehdorn: “Do&Co ist ein guter Caterer. Wenn sie bei unseren Ausschreibungen ein gutes Angebot vorlegen, davon gehe ich aus, dann bleiben sie. Schaffen sie das nicht, dann kommt jemand anderer.”

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