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Flexity-Bim der Wiener Linien nahm erste Fahrgäste mit

Die ersten Personen konnten bereits mit der Flexity mitfahren.
Die ersten Personen konnten bereits mit der Flexity mitfahren. ©PID/Fürthner
Die Flexity-Bim ist seit Donnerstag auf der Linie 67 mit Fahrgästen unterwegs. In den nächsten Jahren sollen die neuen Garnituren sukzessive die Hochflur-Straßenbahnen ersetzen.
Neue Bim für Wien
Flexity startet auf Linie 67

Vor knapp einem Jahr wurde die erste Straßenbahn-Garnitur von Bombardier an die Wiener Linien übergeben. Nach intensiven Tests und Schulungsfahrten in den vergangenen Wochen war der FLEXITY heute erstmals im Fahrgastbetrieb auf der Linie 67 unterwegs. Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer begrüßten die ersten Fahrgäste in der neuen Bim.

“Mit dem FLEXITY können wir den Wienerinnen und Wienern ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen. Die neuen Straßenbahnen werden kontinuierlich die Hochflur-Garnituren ersetzen und damit das Stadtbild nachhaltig prägen”, freut sich Öffi-Stadträtin Ulli Sima.  “Auch für die Wiener Linien ist es etwas Besonderes, eine neue Straßenbahn-Generation auf die Schiene zu bringen. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team, dass es noch nicht einmal ein Jahr gebraucht hat, um den FLEXITY für den Fahrgastbetrieb fit zu bekommen”, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Mindestens 15 neue Flexity-Garnituren pro Jahr in Wien

Mehr als 70 Fahrer haben die Einschulung auf die neue Straßenbahn bisher erfolgreich absolviert und mehr als 4.000 Testkilometer haben die beiden Garnituren in der Testphase bereits abgespult. Jeder Gleiskilometer des Wiener-Linien-Netzes wurde befahren. Der Flexity kennt  nun jede Steigung, jede Kurve, jede Haltestelle in der Stadt. Während eine der zwei Garnituren im regelmäßigen Fahrgastbetrieb unterwegs ist, gehen bei dem jeweils anderen Fahrzeug die Schulungsfahrten weiter.

Insgesamt 119 Garnituren – zwischen 15 und 23 Stück pro Jahr – kommen bis 2025 hinzu und ersetzen sukzessive die Hochflur-Straßenbahnen. Die Wiener Linien investieren in die Beschaffung von mindestens 119 bzw. optional 37 weiteren Fahrzeugen (abhängig von Netz- und Fahrgastentwicklung) sowie einen Wartungsvertrag mit Hersteller Bombardier 562 Millionen Euro. Mit einer Einstiegshöhe von 215 Millimetern wird Wien auch in Zukunft die weltweit niedrigste Einstiegshöhe bei Straßenbahnen bieten.

(Red)

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