Festspielhausplatz: Gestaltungs-Wettbewerb

Bis Februar 2006 sollen die Entwürfe für die künstlerische Gestaltung des Festspielhausplatzes in Bregenz fertig gestellt sein. Sechs renommierte Künstler beteiligen sich an diesem Wettbewerb.

Im Rahmen der Sanierung des Bregenzer Festspielhauses wird der Vorplatz neu gestaltet. Die Stadt Bregenz als Bauherr hat sechs bekannte Künstler eingeladen, die bestehende Planung durch ein künstlerisches Projekt zu ergänzen: Martin Beck und Julie Ault, Gottfried Bechtold, Ayse Erkmen, Rita McBride, Cerith Wyn Evans und Heimo Zobernig. Für das Projekt stehen rund 200.000 Euro zur Verfügung.

„Kunst soll nicht nur im Haus stattfinden, sie soll Besucher wie auch Passanten schon am Vorplatz empfangen, faszinieren, berühren“, betonte die Bregenzer Kultur-Stadträtin Judith Reichart am Donnerstag in einer Aussendung. Mit der Auswahl der Künstler sei „sehr hohe künstlerische Qualität“ sichergestellt. Das Budget von rund 200.000 Euro für die künstlerische Gestaltung des Platzes sei dem Großprojekt Festspielhaus-Sanierung „angemessen“, ist Reichart überzeugt. Der Vorplatz des Bregenzer Festspielhauses wird jährlich von mehr als einer Million Menschen frequentiert – Spaziergängern, Radfahrern und Besuchern des Festspielhauses. Nach einem Bürgerbeteiligungsverfahren wurde das Zürcher Büro Vogt Landschaftsarchitekten mit der Gestaltung des Platzes beauftragt.

Die sechs Künstler, die sich am „Kunst und Bau“-Wettbewerb beteiligen, werden bis Februar ihre Entwürfe für die künstlerische Gestaltung des Festspielhaus-Vorplatzes vorlegen. Die Jury – bestehend aus Florian Matzner (Akademie der Bildenden Künste, München), Wilhelm Meusburger (Berufsvereinigung der bildenden Künstler Vorarlbergs), Christiane Meyer-Stoll (Kunstmuseum Liechtenstein), Olga Okunev (Bundeskanzleramt/Sektion Kunst) und Beatrix Ruf (Kunsthalle Zürich) – wird noch im selben Monat ihre Empfehlung zur Umsetzung geben. Das künstlerische Projekt soll dann mit der Gestaltung des Vorplatzes bis zur Wiedereröffnung des Hauses im Juli 2006 umgesetzt sein.

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