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Festival „Turn On“: Architektur non stop

Das Festival „Turn On“ präsentiert Architektur non stop im RadioKulturhaus - Freitag und Samstag gibt es bereits zum dritten Mal einen Querschnitt der aktuellen heimischen Szene - Zaha Hadid als Stargast.

Neun Stunden anspruchsvolle österreichische Architektur nonstop im RadioKulturhaus versprechen fünfzehn Power Point Vorträge am kommenden Samstag. Der zweite Tag des Architekturfestivals „Turn over“ soll einen geballten Überblick über die heimische Architekturszene verschaffen. Der erste Tag der mittlerweile etablierten Veranstaltung setzt am Freitag (4.3.) auf ein neues Programm: Im Rahmen von „Turn On Partner“ sollen Hintergründe beleuchtet werden, die bislang im Dunklen geblieben sind. Dank der populären Mischung des „Infotainment“ aus Unterhaltung und Information geht das Festival heuer bereits in seine dritte Runde.

Weder Veranstaltungsort noch Organisation haben sich seit dem ersten Festival 2003 geändert. Im RadioKulturhaus erfolgt wie in den Vorjahren die Präsentation unter der Leitung der Architektin und Autorin Margit Ulama mit Unterstützung der Universität für angewandte Kunst Wien. Die kreative Weiterentwicklung der dekonstruktivistischen und minimalistischen Baustile der letzten Jahre steht dabei im Mittelpunkt. Vermehrt setzen die österreichischen Architekten traditionelle Formen und Materialien ein, um sie neu zu interpretieren.

Auftakt des Festivals ist am Freitag „Turn On Partner“. Dabei handelt es sich um einen neuen Programmteil, der Hintergründe liefern soll. Schließlich ist Architektur heute mehr denn je ein Produkt, an dem viele Beteiligte aus den unterschiedliche Bereichen mitmachen. In den Vorträgen geht es etwa um Sonnensegel, um Holz und Holzwerkstoffe oder um avancierte „digitale Tools“.

Den Beginn am zweiten Veranstaltungstag macht der relativ lockere Bereich „Wohnen“, kann doch jeder Besucher persönliche Erfahrungen damit verbinden. Das Thema kommt mit den Vorarlberger Architekten Baumschlager-Eberle zu einem prominenten Abschluss. Ihr Wohnbau „Verwalter“ veranschaulicht, wie man in Dornbirn städtisch und doch in reichlichem Grün wohnen kann.

Danach folgt „Turn On Talk“: Heuer erfährt das Festival eine Erweiterung. Erstmals wird durchleuchtet, was hinter der Architektur zentral ist. In diesem Rahmen werden auch Bauherren zu Wort kommen. Der zweite Themenblock zeichnet sich durch seine Vielfalt aus: Ein bunter Mix aus gesellschaftlich brisanten Entwicklungen spannt den Bogen von privaten Gärten über ein Kinder- und Jugendhaus bis zur Revitalisierung eines Baus der eher spärlich vertretenen Moderne in unserem Land, nämlich des Adambräu von Lois Welzenbacher. Die Schlagwörter dafür sind „Gärten, Verwaltung und Kultur“.

Nationale Grenzen bedeuten keine Einschränkung für „Turn On“. Der österreichische Architekt Dietmar Feichtinger, der sein Büro in Paris betreibt, wird ebenso mit einbezogen, wie ausländische Architekten mit Österreich-Bezug wie Cuno Brullmann oder Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid. Sie lehrt an der Universität für angewandte Kunst Wien und realisiert bzw. plant nach ihrer mittlerweile berühmten Sprungschanze Berg Isel derzeit weitere Bauten in Österreich: einen Wohnbau am Wiener Donaukanal, das Projekt Nordkettenbahn-Neu in Innsbruck sowie einen Bau an der Stelle des „Kommod-Hauses“ in der Grazer Innenstadt. Traditionelle Formen lässt sie hinter sich, sie zerbricht, verzerrt und dynamisiert sie. Damit prägt die international umjubelte Baukünstlerin eine gegenwärtige Architekturentwicklung entscheidend mit.

Service: Architekturfestival „Turn On“ im RadioKulturhaus, „Turn On Partner“ am Freitag, 4. März von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr im ORF KulturCafe, Vorträge nonstop am Samstag, 5. März 2005. 13.00-22.00 Uhr im Großen Sendesaal, RadioKulturhaus, 1040 Wien, Argentinierstraße 30a, Eintritt frei!

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