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Feldhofer bei WAC-Premiere gegen Hartberg und Freund Schopp

Wiedersehen mit Hartberg-Coach Markus Schopp
Wiedersehen mit Hartberg-Coach Markus Schopp ©APA
Die 19. Runde der heimischen Fußball-Bundesliga wird nach dem Freitags-Topspiel zwischen Salzburg und dem LASK am Samstag mit zwei Partien fortgesetzt. Der Wolfsberger AC mit Neo-Coach Ferdinand Feldhofer empfängt Hartberg, während die Wiener Austria in Altach gastiert (je 17 Uhr). Am Sonntag folgen die Matches Sturm - Mattersburg, St. Pölten - Admira (14.30 Uhr) sowie Rapid - Wattens (17 Uhr).

Bei seinem Debüt als Bundesliga-Coach wartet auf Wolfsbergs Ferdinand Feldhofer ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Am Samstag gastiert Markus Schopp mit dem TSV Hartberg in der Lavanttal-Arena. Geht es für die Kärntner um die Absicherung ihres Platzes in der Meistergruppe, könnten die Oststeirer mit einem Auswärtssieg sogar an die Wolfsberger andocken.

Der ehemalige Profi Feldhofer gab sich vor seiner Premiere als Chefcoach im Fußball-Oberhaus entspannt. "Ich kenne das Bundesligageschäft schon, es ist eine gewohnte Umgebung für mich", sagte der 40-Jährige, der den Posten in der Winterpause übernommen hatte. Mit dem Grazer Schopp verbindet ihn eine langjährige Freundschaft, beide schafften aus dem Sturm-Nachwuchs den Sprung ins Profigeschäft. Von 1998 bis 2001 war das Duo Teil der umjubelten Sturm-Mannschaft unter Ivica Osim.

Drei Zähler liegt Hartberg hinter dem WAC. Verliert die Austria am Samstag ihr Auswärtsspiel in Altach und siegen die Steirer in Wolfsberg, sind sie fix in der Meistergruppe dabei. Die Veilchen verzichteten auf Kampfansagen vor dem Frühjahrsauftakt in Altach. An die unwahrscheinliche Qualifikation für die Meistergruppe wird nicht gedacht, Trainer Christian Ilzer will die Mannschaft und Hierarchie der Zukunft finden.

Übertriebene Sehnsüchte nach der Meistergruppe heuchelten die Austrianer nicht. Man gab sich realistisch. "Ich persönlich habe im Urlaub und die letzten Tage fast gar nicht darüber nachgedacht", sagte Austria-Kapitän Alexander Grünwald. Zur Erinnerung: Bei sieben Zählern Rückstand auf den Sechsten Hartberg sind die Chancen der Austria auf die Meistergruppe vier Spiele vor der Punkteteilung eher theoretischer Natur.

Sturm Graz und der SV Mattersburg treffen am Sonntag zum bereits vierten Mal in Folge im jeweils ersten Frühjahresauftritt der Fußball-Bundesliga aufeinander. Die Grazer haben bereits das Cup-Aus beim LASK in den Beinen - und ziemliche Probleme im Mittelfeld. Topscorer Kiril Despodow ist außerdem verletzt. Stefan Hierländer, Otar Kiteishvili, Juan Dominguez und Ivan Ljubic sind gesperrt. Neben Despodow ist auch Isaac Donkor verletzt.

Für Sturm winkt bei einem Heimsieg und einer Niederlage der Austria in Altach das Fixticket für die Meistergruppe. Mattersburg bäckt kleinere Brötchen. "Wir sind auf Abstiegskampf eingestellt, aber sehr gut vorbereitet. Wir nehmen diese Situation voll an und wissen, dass sie auch eine neue Chance für uns darstellt", meinte Trainer Franz Ponweiser.

Der SKN St. Pölten möchte nach dem bitteren Viertelfinal-Out im Cup gegen Wacker Innsbruck ein Erfolgserlebnis feiern. Mit der Admira kommt der zehntplatzierte Tabellennachbar am Sonntag zum Neunten in die NV Arena. Die beiden Niederösterreich-Rivalen sind nur durch einen Punkt getrennt. "Das Pokal-Aus hat uns schon wehgetan, das haben wir uns ganz anders vorgestellt. Da war nichts Positives zum Mitnehmen, das war einfach nicht gut. Deshalb wollen wir uns unbedingt rehabilitieren", sagte St. Pöltens Trainer Alex Schmidt.

Für Rapid Wien wird es am Sonntag indes ein Abend der Abschiede. Abseits der Emotionen rund um den Rücktritt des omnipräsenten Clubservice-Leiters Andreas "Andy" Marek und des Ablebens von Clublegende Alfred "Fredi" Körner geht es am Sonntag (17.00 Uhr/live Sky) beim Frühjahrsauftakt gegen Schlusslicht WSG Tirol aber auch sportlich um einiges. Das Ticket für die Meisterrunde der Fußball-Bundesliga liegt bereit.

Mit einem Heimsieg wäre Rapid bereits drei Runden vor Ende des Grunddurchganges sicher in den Top sechs, die man im Vorjahr verpasst hatte. "Wir wollen mit einem Sieg ins Frühjahr reinstarten, damit wir die Fans ins Boot mitreinholen", erklärte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer. Dann sei vieles möglich.

Die Wattener wollen sich von der Kulisse auch nicht einschüchtern lassen. "Wir wollen einen Kampf auf Augenhöhe bieten", sagte Trainer Thomas Silberberger. "Wir müssen mutig sein. Wir wollen Konterchancen nutzen, couragiert umschalten."

(APA)

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