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Favorit auf Friedensnobelpreis

Bei den Spekulationen um den diesjährigen Träger des Friedensnobelpreises ist der irische Rocksänger Bono von der Gruppe U2 zu den Favoriten aufgerückt.

Wie die Nachrichtenagentur NTB am Mittwoch, zehn Tage vor der Bekanntgabe des Preises in Oslo berichtete, betrachtet das norwegische Friedensforschungsinstitut PRIO Bono als einen der drei aussichtsreichsten Kandidaten für die begehrte Auszeichnung. Nach Meinung von PRIO-Chef Stein Tnnesson konkurriert der Musiker dabei vor allem mit dem finnischen Ex-Präsidenten Martti Ahtisaari und den US-Politikern Sam Nunn und Richard Lugar.

Bono wird seit mehreren Jahren wegen seines Engagements für die Schuldentilgung zugunsten von Entwicklungsländern für den berühmtesten Preis der Welt vorgeschlagen. Ahtisaari hatte zuletzt durch seine erfolgreiche Vermittlung zur Beendigung des Bürgerkriegs in der indonesischen Unruheprovinz Aceh auf sich aufmerksam gemacht. Die US-Politiker Nunn und Lugar werden für ihre Anstrengungen zur sicheren Beseitigung von Atomwaffen aus der früheren Sowjetunion ebenfalls seit mehreren Jahren vorgeschlagen.

Unter den insgesamt 199 offiziell vorgeschlagenen Kandidaten (davon 36 Organisationen) sind unter anderem auch der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder, der frühere US-Außenminister Colin Powell, der russische Menschenrechtler Sergej Kowaljow, der frühere tschechische Präsident Vàclav Havel, der israelische „Atomspion“ Mordechai Vanunu sowie der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko.

Die bereits getroffene Entscheidung des fünfköpfigen norwegischen Nobelkomitees wird am Freitag nächster Woche (7. Oktober, 11.00 MESZ) in Oslo bekanntgegeben. Im vergangenen Jahr erhielt die kenianische Umweltschützerin und Menschenrechtlerin Wangari Maathai den Friedensnobelpreis.

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