Familienzuschuss: Vorarlberg als Vorreiter

Die finanzielle und ideelle Unterstützung der Familien ist ein zentrales Anliegen des Landes, betont LH Sausgruber anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Familienzuschusses.

Die Einführung des Vorarlberger Familienzuschusses hatte österreichweit Signalwirkung, informiert Sausgruber und weist darauf hin, dass in den darauf folgenden Jahren viele andere Bundesländer dem Vorarlberger Beispiel nachfolgten.

Vor 15 Jahren – im Jahre 1988 – führte Vorarlberg als erstes Bundesland den Familienzuschuss als einen wichtigen familienpolitischen Schwerpunkt ein. Mit dem Familienzuschuss sollen Familien durch ein sozial ausgewogenes Fördersystem finanziell entlastet werden. Der Familienzuschuss liegt zwischen monatlich 43,60 und 436 Euro und wird anschließend an das Kinderbetreuungsgeld bis zur Vollendung des 4. Lebensjahres eines Kindes gewährt. Landeshauptmann Sausgruber: “In den letzten 15 Jahren konnten wir an Vorarlberger Familien insgesamt 66 Millionen Euro an Familienzuschuss ausbezahlen”.

Ständige Weiterentwicklung

Seit der Einführung wurde der Familienzuschuss laufend weiterentwickelt und an die gesellschaftlichen Herausforderungen angepasst. So wurde zum Beispiel 1999 auf ein stufenloses Fördersystem umgestellt und 2002 der Höchstzuschuss von 311 auf 436 Euro angehoben. Während bei der Einführung des Familienzuschusses ein Elternteil sich ausschließlich der Familienarbeit widmen musste, um in den Genuss eines Familienzuschusses zu kommen, steht heute die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie im Mittelpunkt. Der Familienzuschuss wird nunmehr unabhängig von der Erwerbstätigkeit der Eltern gewährt und unterstützt damit die Wahlmöglichkeit zwischen beruflichem Wiedereinstieg und Familie.

Auch für das Jahr 2004 kann im Rahmen des Budgets das hohe Niveau familiärer Leistungen gehalten werden. Insbesondere für die Kinderbetreuung werden im Jahre 2004 zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, so der Landeshauptmann abschließend.

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