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Familienprotest in Dornbirn

Zahlreiche Familien schließen sich der Petition des Familienverbandes an.
Zahlreiche Familien schließen sich der Petition des Familienverbandes an. ©Laurence Feider
Familienprotest in Dornbirn

Über 400 Dornbirner unterschrieben gegen die Kürzung der Familiengelder.

Dornbirn. Der vom Katholischen Familienverband Österreich (KFÖ) ausgerufene österreichweite Familien-Aktionstag stieß auch in Vorarlberg auf große Resonanz. In Bregenz, Dornbirn und Feldkirch gab es Infostände, wo man sich über die geplanten Kürzungen der Familiengelder informieren konnte. Der Vorarlberger Familienverband wurde dabei von vielen Partnerorganisationen wie allen Landtagsparteien, Arbeiterkammer, ÖGB, Caritas, Vorarlberger Kinderdorf, Institut für Sozialdienste u.v.m. mitgetragen. Auch am Dornbirner Marktplatz demonstrierte man am Samstagvormittag Einigkeit gegen die geplanten Kürzungen im Familienbudget. So mobilisierten Arbeiterkammerpräsident Hubert Hämmerle, Landtagsvizepräsident Ernst Hagen (Freiheitliche) sowie die Landtagsabgeordneten Monika Reis, Christoph Winder, Thomas Winsauer (ÖVP) und Vahide Aydin (Die Grünen) gemeinsam mit den Vertretern von Familienverband und sozialen Organisationen für eine familienfreundliche Politik und gegen die Kürzungen bei den Familien.

Die Forderungen sind klar. “Wir lehnen die radikale Kürzung der 13. Familienbeihilfe ab, weil die Familien Stabilität und Verläßlichkeit brauchen” erläutert KFÖ-Präsident Clemens Steindl. Weiters fordere man die Rücknahme der Einsparungen bei Mehrkindfamilien wie den Mehrkindzuschlag, eine Neubewertung der Einstufung bei den Pflegefällen sowie die Kürzungen bei den arbeitslosen Jugendlichen. Steindl erneuerte auch die jahrelange Forderung nach einer Valorisierung der Familiengelder.

Viele aufgebrachte Dornbirner nutzten die Gelegenheit ihrem Unmut mit dem Unterschreiben der Petition Ausdruck zu verleihen. Bis 13 Uhr zählte man am Marktplatz 400 Unterschriften gegen die geplanten Kürzungen der Familiengelder. In ganz Vorarlberg waren es 1579. “Diese positive Resonanz zeigt die große Unzufriedenheit der Familien mit den Plänen der Regierung. Umso mehr sich dagegen regen, umso größer sind die Chancen ein Einlenken in Wien zu bewirken”, so die Geschäftsführerin des Vorarlberger Familienverbandes Barbara Fink.

Nach wie vor besteht die Möglichkeit sich den Forderungen des KFÖ anzuschließen und die Online-Petition auf www.familienprotest.at zu unterschreiben. Die Unterschriftenlisten wird KFÖ Präsident Steindl Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Pröll am 19. November vorlegen. Abgestimmt wird im Parlament am 22. Dezember. “Bis dahin müssen die Kürzungen zurückgenommen werden, ansonsten gibt es ein trauriges Weihnachtsgeschenk für Österreichs Familien”, so Fink.

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