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Familie von Rettungsschiff "Open Arms" evakuiert

Für die anderen 147 Migranten gilt weiter das Landeverbot in Italien
Für die anderen 147 Migranten gilt weiter das Landeverbot in Italien ©APA (AFP)
Eine vierköpfige Migrantenfamilie ist vom Rettungsschiff "Open Arms" evakuiert und nach Italien gebracht worden. Eines der zwei Kinder müsse medizinisch behandelt werden, teilte das italienische Innenministerium mit, das für Evakuierung der Familie grünes Licht gegeben hat. Für die anderen 147 Migranten an Bord des spanischen Schiffes gelte nach wie vor das Landeverbot in Italien.

Die fast zwei Wochen andauernde Irrfahrt des spanischen Rettungsschiffs geht inzwischen weiter. Die Situation an Bord werde "mit jedem Tag schwerer", twitterte die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Dienstag. Die NGO forderte die spanische Botschaft in Malta zur Aufnahme der 31 Minderjährigen an Bord auf.

Die Hilfsorganisationen SOS Mediterrane und Ärzte ohne Grenzen (MSF), Betreiber des Schiffes "Ocean Viking" mit 356 Migranten an Bord, riefen Malta und Italien indes auf, die Koordination der Suche nach einem Hafen für die Flüchtlinge zu übernehmen. Unter den Migranten an Bord würden sich auch 103 Kinder und Minderjährige unter 18 Jahren befinden.

Die meisten Migranten hätten Gewalt in Libyen erlitten, einige von ihnen seien gefoltert worden. "Wir fordern, dass die europäischen Behörden das internationale Recht respektieren und sobald wie möglich einen Landehafen für die Geretteten bestimmen", hieß es in der Presseaussendung der beiden NGOs. Der italienische Innenminister Matteo Salvini erwiderte, die "Open Arms" solle die Migranten an Bord nach Spanien bringen. Die Menschen an Bord der "Ocean Viking" sollten dagegen nach Tripolis zurückgeführt werden.

Die Hilfsorganisationen betrachten Tripolis jedoch nicht als sicheren Hafen. Daher wollen sie die Migranten nicht nach Libyen zurückführen, wie Italien es fordert. "Laut dem internationalen Recht sind weder Tripolis noch ein anderer Hafen in Libyen sicher. Die Menschen dorthin zurückzuführen, wäre eine gravierende Menschenrechtsverletzung", so die beiden NGOs, die weiterhin auf eine Lösung für die Migranten an Bord warten.

(APA)

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