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Falscher Inzestverdacht im Innviertel: Beamter vor Gericht

Der 80-jährige Beschuldigte ist mittlerweile verstorben.
Der 80-jährige Beschuldigte ist mittlerweile verstorben. ©Foto Scharinger
Ein falscher Inzestfall im oberösterreichischen Innviertel hat am Mittwoch ein gerichtliches Nachspiel.
Vorwürfe zurückgewiesen
Bilder aus St.peter

Ein leitender Beamter einer oberösterreichischen Bezirkshauptmannschaft muss sich wegen Amtsmissbrauchs vor dem Landesgericht Ried im Innkreis verantworten, weil er die Verschwiegenheitspflicht verletzt und Informationen über den Fall an die Öffentlichkeit weitergegeben haben soll.

80-Jähriger soll Töchter missbraucht haben

Der angebliche Inzest-Fall war 2011 aufgeflogen, nachdem zwei Frauen im Alter von damals 53 und 45 Jahren ihren 80-jährigen Vater beschuldigt hatten, er habe sie jahrzehntelang regelmäßig misshandelt, bedroht und sexuell missbraucht. Später stellten sie die sexuellen Übergriffe aber in Abrede.

Verfahren zu vermeintlichen Inzestfall eingestellt

Die beiden Frauen sind laut einem Gutachten geistig beeinträchtigt, sodass sie Begrifflichkeiten wie “Vergewaltigung” verwendet haben dürften, ohne die Bedeutung zu verstehen. Alle Verfahren in Zusammenhang mit dem Fall wurden eingestellt. Der Vater ist mittlerweile verstorben. (APA)

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