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Fall Kührer: Beschuldigter wird nach Korneuburg überstellt

Fall Kührer - Beschuldigter vor Überstellung nach Korneuburg
Fall Kührer - Beschuldigter vor Überstellung nach Korneuburg ©APA
Ein 51-jähriger Mann, der  unter dem Verdacht steht, mit dem gewaltsamen Tod von Julia Kührer zu tun zu haben wurde diese Woche erneut festgenommen und nun nach Korneuburg überstellt. Er leugnet weiter, mit der Tat zu tun gehabt zu haben.
Polizei am Fundort
Knochenteile gefunden
Fall Kührer
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Fall Kührer: Decke soll Hinweise liefern
Mann unter Tatverdacht

Der im Fall Julia Kührer beschuldigte 51-jährige Michael K. leugnet weiter, mit dem Tod des Mädchens etwas zu tun zu haben. Er sollte noch am Freitag, den 7. Dezember in die Justizanstalt Korneuburg überstellt werden, teilte der Ermittlungsleiter des Bundeskriminalamt (BK) mit.

Der 51-Jährige war am Mittwoch, den 5. Dezember neuerlich festgenommen worden. Er stehe unter dringendem Tatverdacht, betonten Geiger und Niederösterreichs Landespolizeidirektor Franz Prucher in einer Pressekonferenz in Wien.

DNA Analyse belastet Michael K. schwer

Mit der DNA-Spur des Verdächtigen auf einer Decke, in die Julia Kührers Leiche eingewickelt war, gebe es nun einen ersten Sachbeweis, so der Kriminalist in der Pressekonferenz .”15 von 16 Merkmalspuren stimmten mit dem Profil des Verdächtigen überein”, so Geiger.

Vor der Überstellung nach Korneuburg standen am Freitag seitens des BK weitere Einvernahmen des 51-Jährigen an. Der Beschuldigte werde auch heute noch befragt, sagte der BK-Ermittlungsleiter. Danach sind der Staatsanwalt und der Haftrichter am Wort.

Fall Führer: Michael K. schon mal befragt

Michael K. war bereits nach der Auffindung des Skelettes der fünf Jahre vermisst gewesenen Juli Kührer aus Pulkau im Weinviertel Ende Juni 2011 festgenommen worden. Die sterblichen Überreste des Mädchens waren in einem Erdkeller auf seinem Grundstück im nahen Dietmannsdorf entdeckt worden. Aufgrund der damaligen Beweislage wurde der Verdächtige jedoch nach 48 Stunden vom Haftrichter entlassen, zumal keine Verbindung zwischen ihm und dem Opfer nachgewiesen werden konnte.

Die Verantwortung des Beschuldigten lautete, ein Fremdtäter habe die Leiche in dem Erdkeller abgelegt. Seitens der Staatsanwaltschaft Korneuburg hieß es in der Folge, der Mann bleibe verdächtig. Michael K. bestreitet weiterhin mit dem Tod von Julia Kührer etwas zu tun zu haben.

(Red./APA)

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