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Ex-Rechnungshof-Präsident Moser wird Justiz- und Staatsreformminister

Der neue Justizminister, Josef Moser
Der neue Justizminister, Josef Moser ©APA / Neue Volkspartei / Jakob Glaser
Mit Josef Moser wird nicht nur als Justizminister tätig, sondern erhält auch die Zuständigkeit für die Verwaltungsreform.
Demokratiereform
Die Regierung zur Justiz

Moser, der nach einer Karriere in der FPÖ jetzt auf einem ÖVP-Ticket Minister wurde, hat zwar Jus studiert, aber noch nie in einem klassischen Juristenberuf gearbeitet. Die meisten seiner 18 Vorgänger waren Anwälte, Rechts-Professoren oder zuvor im Justizministerium tätig.

Ex-Rechnungshof-Präsident Josef Moser wird Justizminister

Moser – früher FPÖ-Klubdirektor – ist denn auch nicht nur für die Justiz zuständig, sondern auch für die Verwaltungsreform. Eine solche hat er vom Justizministerium als RH-Präsident schon mehrfach eingemahnt, nämlich die Zusammenlegung der kleinen Bezirksgerichte. Die Justizbetreuungsagentur – die eingerichtet wurde, um Personal für den Strafvollzug bereitzustellen – hat der Rechnungshof wegen Mehrkosten getadelt.

Auch wenn es angesichts der von Jörg Haider und der FPÖ beförderten Karriere und seiner jetzigen Wahlkampfunterstützung für ÖVP-Chef Sebastian Kurz nicht so aussieht: Die Tradition parteiloser Minister im Justizressort wird mit Moser fortgesetzt, er hat nach eigenen Angaben kein Parteibuch. Insgesamt waren neun der 18 Vorgänger Mosers (ohne Interims-Minister Johannes Hahn) entweder Beamte oder parteilos, auch wenn sie von einer Partei nominiert wurden – so auch Mosers unmittelbarer Vorgänger, der Wirtschaftsrechts-Universitätsprofessor Wolfgang Brandstetter.

Nicht fortgesetzt wird die – mit Brandstetter schon unterbrochene – Reihe der Frauen an der Ressortspitze. Von der Berufung Karin Gastingers – nominiert von der FPÖ – im Jahr 2004 über Maria Berger (SPÖ) und Claudia Bandion-Ortner (ÖVP) bis zu Beatrix Karl (ÖVP) war das Justizministerium (abgesehen von der kurzen Übergangszeit mit Johannes Hahn 2008/9) bis 2013 in weiblicher Hand.

Die Justizminister der Zweiten Republik:

Josef Gerö (Beamter) 20. 12. 1945 – 08. 11. 1949
Otto Tschadek (S) 08. 11. 1949 – 16. 09. 1952
Josef Gerö (Beamter) 16. 09. 1952 – 28. 12. 1954
Hans Kapfer (Beamter) 17. 01. 1955 – 29. 06. 1956
Otto Tschadek (S) 29. 06. 1956 – 23. 06. 1960
Christian Broda (S) 23. 06. 1960 – 19. 04. 1966
Hans Klecatsky (Beamter) 19. 04. 1966 – 21. 04. 1970
Christian Broda (S) 21. 04. 1970 – 24. 05. 1983
Harald Ofner (F) 24. 05. 1983 – 21. 01. 1987
Egmont Foregger (Beamter) 21. 01. 1987 – 17. 12. 1990
Nikolaus Michalek (parteilos) 17. 12. 1990 – 04. 02. 2000
Michael Krüger (F) 04. 02. 2000 – 29. 02. 2000
Dieter Böhmdorfer (F) 29. 02. 2000 – 25. 06. 2004
Karin Miklautsch 25. 06. 2004 – 11. 01. 2007
(parteilos, von FPÖ nominiert, später BZÖ)
Maria Berger (S) 11. 01. 2007 – 02. 12. 2008
Johannes Hahn (V, vorübergehend) 02. 12. 2008 – 15. 01. 2009
Claudia Bandion-Ortner 15. 01. 2009 – 21. 04. 2011 (parteilos, von ÖVP nominiert)
Beatrix Karl (V) 21. 04. 2011 – 16. 12. 2013
Wolfgang Brandstetter (parteilos, von ÖVP nominiert) 16. 12. 2013 – 18. 12. 2017
Josef Moser ab 18. 12. 2017 (parteilos, von der ÖVP nominiert)

>> Das Regierungsprogramm im Überblick

(APA/Red.)

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