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Europacup-Bühne frei – die Däninnen kommen

©SSV VEG Dornbirn Schoren
Der SSV VEG Dornbirn Schoren empfängt das dänische Team von FIF Copenhagen zum Hinspiel im Europacup der Cupsieger. Samstag, 13. November 2010! Um 19.00 Uhr beginnt in der Messesporthalle 2 in Dornbirn ein handballerischer Leckerbissen, den sich sportbegeisterte Fans nicht entgehen lassen sollten.

Damenhandball und Dänemark! Das ist wie Fußball und Brasilien, wie 3000m-Hindernislauf und Kenia. Damenhandball ist nicht irgendeine Randsportart hoch oben im Norden Europas, nein – das ist Weltklasse und gleichzeitig Sportart Nr. 1 im „Kongeriget Danmark“ (zu deutsch: Königreich Dänemark) mit seinen ca. 5,5 Mio. Einwohnern.
Die dänische Frauennationalmannschaft gehört schon seit vielen Jahren zu den stärksten Mannschaften im Handballsport. Bislang konnte das Team eine Weltmeisterschaft (1997), drei Europameisterschaften (1994, 1996, 2002) und vor allem drei olympische Goldmedaillen (1996, 2000, 2004) gewinnen. Nun – es kommt zwar nicht das dänische Nationalteam in die Messestadt, sondern FIF Copenhagen. Der Nachfolgeclub von FC Kopenhagen Handball (spielte in der vergangenen Saison noch in der Championsleague, hatte sich jedoch finanziell übernommen und musste Konkurs anmelden) konnte trotz des Aderlasses mehrere Topspielerinnen halten, darunter die 33-jährige Karin Ornhoj Mortensen (187 Länderspiele, Olympiasiegerin 2000 u. 2004), Josefine Touray (31 Jahre, rechter Flügel, 132 Länderspiele, Olympiasiegerin 2004) und Neonationalspielerin Christina Nielsen Krogshede.
Vorige Woche verlor FIF zu Hause gegen den Tabellenführer Viborg HK knapp mit 26:28, zuletzt (10.11.2010) gegen FC Midtjylland (2. in der Liga) auswärts mit 22:18.
Copenhagen liegt derzeit „nur“ auf Platz 9 in der dänischen Liga mit 6:12 Punkten, doch zählt diese Liga zu den absolut stärksten in Europa, was wiederum gleichbedeutend ist wie zu den stärksten auf der Welt.

Copenhagen kommt mit dem gesamten Kader nach Dornbirn und ist in der Lage, jede Position mit starken Spielerinnen doppelt zu besetzen. Die Damen praktizieren einen modernen, schnellen und technisch hochstehenden Handball und es wird für das Schorenteam extrem schwer, einigermaßen dagegenzuhalten.

Stefan Zumtobel: „Wir gehen als klarer Außenseiter in dieses Spiel. Für die meisten Mädchen ist es das erste Europacup-Spiel überhaupt. Natürlich wird die Mannschaft alles versuchen, um möglichst lange mit den Däninnen mitzuhalten, doch darf man sich keine allzu großen Wunder erwarten. Allen Schorenfans rate ich, dass sie sich diese Partie auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Es kommt nicht allzu oft vor, dass ein Handballteam von diesem Format, mit Olympiasiegerinnen (Mortensen, Touray) in ihren Reihen, in der Messesporthalle aufspielt. Und die Schorenmädels haben es allemal verdient, nach ihren bisherigen tollen Leistungen in der WHA vor einer tollen und hoffentlich lautstarken Zuschauerkulisse erneut ihr handballerisches Können zum Besten zu geben.“

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