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Euro-Zone: Inflationsrate steigt auf 2,5 Prozent

Die Jahresteuerung in der Euro-Zone ist im Mai wegen stark gestiegener Energiekosten auf das höchste Niveau seit März 2002 geklettert.

Wie das Europäische Statistikamt (Eurostat) am Mittwoch auf Basis endgültiger Berechnungen mitteilte, stieg die Inflationsrate auf 2,5 Prozent von 2,0 Prozent im Vormonat. Damit bestätigte das Amt seine erste Schätzung. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht bei einer Jahresteuerung von knapp unter 2,0 Prozent mittelfristig Preisstabilität gewährleistet. Zum Vormonat ergab sich im Mai ein Preisanstieg von 0,3 Prozent, was ebenfalls den Analystenerwartungen entsprach. Stärkster Preistreiber waren nach Eurostat-Angaben die gestiegenen Benzinkosten in Folge des hohen Ölpreises. Die Energiepreise kletterten zum Vormonat um 2,5 Prozent und damit so stark wie seit Jänner 2003 nicht mehr.

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