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EURO 2008: Runde Briefmarken mit Fußball-Belag

©© APA
Schon einmal versucht, einen Fußball in den Briefkasten zu stopfen? Was bisher denkbar schwierig war, ist nun möglich: Die Post AG hat heute, Donnerstag, ihre neueste Kreation präsentiert, die ganz im Zeichen der EURO 2008 steht.

Sie ist rund, selbstklebend, war in der Produktion 20 Mal so teuer wie herkömmliche Briefmarken – und aus dem selben Material wie der offizielle Fußball der Europameisterschaft. Die Auflage beträgt nur 490.000 Stück.

Polyurethan heißt der Stoff, aus dem die philatelistischen Träume sind. Noch nie zuvor hat sich eine Postverwaltung an so ein Projekt gewagt. Zwei Jahre dauerte die Planung, dementsprechend zufrieden zeigte sich “Mastermind” Erich Haas von der Post AG bei der Vorstellung des ungewöhnlichen Wertzeichens im Haus des Sports in Wien: “Das war unsere druck- und materialtechnisch aufwendigste Marke.”

Das Material war außerordentlich schwierig zu bedrucken, weil es sehr elastisch und dehnbar ist, was auch das Stanzen verkomplizierte. Dafür sieht das Produkt nicht nur exakt so aus wie der “Europass”, sondern fühlt sich auch so an, denn die spezielle Oberflächenstruktur des Fußballs wurde 1:1 auf die Briefmarke mit dem Nennwert von 3,75 Euro übertragen. Lediglich die unterschiedlichen Durchmesser (36 Millimeter zu den 69 Zentimetern des echten Balls) sind eklatant, was jedoch das Frankieren von Inlandsbriefen bis zwei Kilo deutlich erleichtert.

Die postalischen Minibälle wurden in der französischen Druckerei Cartor Security Printing gefertigt und sind ab sofort in allen österreichischen Postämtern zu haben. Sowohl für Postler als auch für Sammler brechen nun neue Zeiten an. Denn die Sondermarke “adidas – EUROPASS”, so die offizielle Bezeichnung, stellt Stempelküste und Archivierung im Album gleichermaßen auf eine Bewährungsprobe. Sie ist nämlich die dickste jemals von der Post produzierte Briefmarke.

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