EU-Richtlinie zur Wasserversorgung: Land begrüßt Korrekturen

Positiv bewertet Landeshauptmann Markus Wallner die jüngst präsentierten Änderungen bei der umstrittenen EU-Konzessionsrichtlinie. Für den Wasserbereich sind jetzt doch spezifische Ausnahmen formuliert worden. Der nun vorliegende Entwurf klammert ausdrücklich Konzessionen aus, die mit der Gewinnung, dem Transport und der Verteilung von Trinkwasser zu tun haben. Ebenso ausgenommen ist die Einspeisung von Trinkwasser in die Netze. Wallner spricht von einem Schritt in die richtige Richtung: "Wir werden die Entwicklung aber weiter aufmerksam beobachten".


Hohe Sensibilität in der Bevölkerung

Im Falle der umstrittenen EU-Richtlinie hat sich laut Wallner gezeigt, wie ausgeprägt die Sensibilität der Menschen beim Thema Wasser ist. “Und das über die Grenzen Vorarlbergs hinaus”, wie der Landeshauptmann anmerkt. Als Beispiel nennt er die erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative “Wasser ist ein Menschenrecht”. In wenigen Monaten konnte die Initiative knapp 1,5 Millionen Unterschriften sammeln. “Der enorme Zuspruch hat eine unmissverständliche Botschaft an die europäische Politik gesendet”, ist Wallner überzeugt. Erfreulich in Vorarlberg war für den Landeshauptmann der breite gesellschaftliche Konsens zum Schutz des heimischen Wassers.

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OTS0009 2013-07-20/09:30

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