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EU-Bildungsminister-Treffen in Wien

Die Bildungs- und Ausbildungssysteme der einzelnen EU-Staaten sollen besser miteinander vergleichbar gemacht und so quasi eine gemeinsame "Währung" für Bildung implementiert werden.

Beim informellen Treffen der EU-Bildungsminister am Donnerstag in Wien wurde die Einsetzung eines europäischen Expertenkomitees zum Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) vereinbart. Wie das Bildungsministerium in einer Aussendung mitteilte, wird diese „technische Arbeitsgruppe“ die Forderungen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten zusammenfassen.

Mit dem EQR sollen die Bildungs- und Ausbildungssysteme der einzelnen EU-Staaten besser miteinander vergleichbar gemacht und so quasi eine gemeinsame „Währung“ für Bildung implementiert werden.

„Die heute beschlossene gemeinsame Arbeitsgruppe wird Europas Bildungssysteme transparenter machen und das lebenslange Lernen erleichtern. Damit werden wir den Europäischen Qualifikationsrahmen viel rascher voranbringen und unnötige Bürokratie vermeiden“, erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V). Im EQR sollen die persönlichen Fertigkeiten und Kompetenzen eines Menschen in die acht Niveaustufen eingeteilt werden.

Für Gehrer ist es wichtig, auch informelle Formen des Lernens zu dokumentieren. Derzeit könne man die Fähigkeiten eines Menschen nur an den erworbenen Abschlüssen messen. Der EQR soll es möglich machen, dass auch Fähigkeiten und Kompetenzen, die im Berufsleben erworben werden, in anderen Mitgliedstaaten anerkannt werden, was Vorteile für die Mobiltät bringt.

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