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EU-Agrarpolitik: FPÖ kritisiert SPÖ-Reformvorschlag

Linder erteilt der SPÖ eine Absage
Linder erteilt der SPÖ eine Absage ©APA/Archiv
Die FPÖ hat einen Reformvorschlag der SPÖ für die gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) ab 2021 zurückgewiesen. Mit einer Budgetmittelverschiebung würde man "den ohnehin schon von den unzähligen Wetterkapriolen und Dumpingpreisen im Lebensmittelbereich schwer getroffenen österreichischen Landwirten einen großen Schaden zufügen", so der FPÖ-Agrarsprecher Maximilian Linder in einer Aussendung.

Aus Fördermitteln des Fonds für die ländliche Entwicklung (ELER) sollen nach dem Willen der Sozialdemokraten mindestens 50 Prozent für sektorübergreifende Maßnahmen eingesetzt werden, “so dass alle Menschen im ländlichen Raum davon profitieren. 25 Prozent dieses Anteils der Mittel sollen für eine zeitgemäße soziale Infrastruktur verwendet werden müssen, also etwa für den Ausbau von Kinderbetreuung, Pflege, Gesundheitsvorsorge, so SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek Mitte Oktober. Weitere 25 Prozent dieser Mittel sollen in den ländlichen Regionen “für Mobilität eingesetzt werden, da dies ein entscheidender Faktor insbesondere für Frauen ist, sich in ihrer Region wohlzufühlen”.

Die Forderungen seien ein “widerlicher Klassenkampf der SPÖ gegen unsere Bauern”, kritisierte der FPÖ-Agrarsprecher am Donnerstag. Die SPÖ hat am vergangenen Dienstag im Landwirtschaftsausschuss des Nationalrates einen entsprechenden Entschließungsantrag für eine Agrar-Budgetverschiebung eingebracht.

(APA)

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