Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

"Etliche Baustellen": SPÖ will Reform im Glücksspiel-Sektor

Laut Jan Krainer von der SPÖ gibt es im Glücksspiel-Sektor "etliche Baustellen".
Laut Jan Krainer von der SPÖ gibt es im Glücksspiel-Sektor "etliche Baustellen". ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Der Glücksspiel-Sektor soll reformiert werden. Deshalb will die SPÖ diese Angelegenheit parteiübergreifend in einer parlamentarischen Enquete thematisieren.

Die SPÖ will den Glücksspiel-Sektor reformieren und dies parteiübergreifend in einer parlamentarischen Enquete diskutieren. In den kommenden Wochen werde die Partei "weiterreichende Vorschläge" zur Reform des Glücksspiels in Österreich vorlegen, kündigte SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer gegenüber der APA an.

"Etliche Baustellen" im Glücksspiel-Bereich

Im Glücksspiels-Bereich sieht der SPÖ-Finanzsprecher "etliche Baustellen", darunter etwa den Spielerschutz. Dieser müsse betreiberunabhängig sein und auch unabhängig davon, welches Glücksspiel jeweils betrieben wird.

"Baustelle zwei" ist für Krainer das Online-Glücksspiel. Derzeit gebe es in Österreich eine Lizenz - also einen legalen Betreiber, der nur 30 Prozent des Online-Glücksspiels abdecke. 70 Prozent der Spieler würden hingegen bei illegalen Online-Anbietern spielen. Hier seien technische Möglichkeiten zu überlegen wie IP-Blocking oder eine Regulierung über Zahlungsdienste.

SPÖ will Spielerschutz ausbauen

Als "alles andere als ideal" bezeichnete es Krainer, dass Aufsicht, Spielerschutz, Beteiligungsmanagement für die Casinos Austria (CASAG) und die Legistik in einer Hand sind. Der Bund sollte sich ein Beispiel an der Stadt Wien nehmen, wo die Zuständigkeiten auf voneinander unabhängige Stellen verteilt sind, so der SPÖ-Abgeordnete.

Auch beim kleinen Glücksspiel sieht die SPÖ Reformbedarf. Das Problem dabei sei, dass sowohl Länder als auch der Bund Konzessionen dafür vergeben können. Daher gebe es selbst in Bundesländern, wo das kleine Glücksspiel verboten ist, dank der Bundeskonzessionen das kleine Glücksspiel. Als Lösung schlägt Krainer vor, dass in jenen Bundesländern, wo durch die Landes-spezifischen Regelungen das kleine Glücksspiel verboten ist, es auch keine Bundeskonzession geben darf.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • "Etliche Baustellen": SPÖ will Reform im Glücksspiel-Sektor
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen