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Erzdiözese würdigt Wiener Schutzpatron Klemens Maria Hofbauer

Die Erzdiözese Wien plant ein umfangreiches Programm zum Todestag von Klemens Maria Hofbauer.
Die Erzdiözese Wien plant ein umfangreiches Programm zum Todestag von Klemens Maria Hofbauer. ©pixabay.com (Symbolbild)
Die Erzdiözese erinnert am 200. Todestag von Klemens Maria Hofbauer - zum Schutzpatron Wiens - mit zahlreichen Festivitäten und Aktivitäten. Zusätzlich wird in Bäckereien ein spezielles Klemesweckerl erhältlich sein.

"Für mich ist Klemens Maria Hofbauer einfach ein ganz spannender Mensch. Von ihm kann man zum Beispiel lernen, an seiner Berufung dran zu bleiben, auch wenn der Weg zunächst einmal fast nicht gehbar scheint", sagte Nikolaus Krasa, der Generalvikar der Erzdiözese, am Montag bei einem Medientermin.

Biografie von Klemens Maria Hofbauer

Klemens Maria Hofbauer wurde 1751 im südmährischen Dorf Tasswitz/Tasovice geboren. Er wollte eigentlich Priester werden. Doch da seine Mutter die Ausbildung nicht zahlen konnte, wurde er Bäcker. Er lebte auch einige Zeit als Einsiedler und pilgerte mehrmals nach Rom. Schließlich trat er in den Redemptoristenorden ein. Er wirkte in Warschau und dann in Wien, wo er am 15. März 1820 starb. Als Seelsorger nahm er sich besonders der Armen und Notleidenden an. Durch seine Predigten, aber auch durch seine seelsorgliche Tätigkeit und durch seine menschlich zugängliche Art sprach er weite Kreise der Bevölkerung an. Von manchen Leuten wurde er auch als "Pfarrer von ganz Wien" tituliert.

Hofbauers Seligsprechung erfolgte im Jahr 1888, seine Heiligsprechung 1909. Zum Wiener Stadtpatron wurde Hofbauer im Jahr 1914 ernannt. Bestattet ist er in der Wiener Innenstadtkirche Maria am Gestade. Interessierte können sich dort auch näher über den Heiligen informieren - in einem eigenen Klemensmuseum, in dem sein Leben und Wirken anhand von Originalobjekten und Schautafeln dargestellt wird. Hofbauer ist auch der Patron der Bäcker.

Programm zum 200. Todestag der Erzdiözese

Rund um Hofbauers Todestag, dem 15. März, gibt es seitens der Erzdiözese heuer ein spezielles Programm. Dazu gehören etwa im Stephansdom Messen (etwa die Klemens-Messe am Freitag mit den Wiener Bäckern und Konditoren oder ein großer Festgottesdienst am Sonntag) oder ein Orgelkonzert mit Musik aus Böhmen und Mähren am Freitag. Für Samstag ist überdies ein Spaziergang mit dem City-Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) zu den Wiener Werkstätten Hofbauers angekündigt.

Am Samstag wird außerdem im niederösterreichischen Retz (Bezirk Hollabrunn) ein dreiteiliger Pilgerweg zu Ehren Hofbauers eröffnet. Dieser führt von Wien (Maria am Gestade) nach Eggenburg, von dort über Znaim nach Tasswitz und - für besonders Motivierte - von Tasswitz retour nach Wien.

Klemensweckerl zum Festtag

Hofbauer gibt es auch zum Essen: Brot-Insidern ist vielleicht das Klemensweckerl ein Begriff, dass bisher nur rund um den Festtag des Heiligen am 15. März gebacken wurde. Anlässlich des Jubiläums gibt es das Gebäck heuer sechs Wochen (13. März bis 25. April) lang zu kaufen. An der Aktion nehmen dieses Mal auch mehrere Bäckereien teil: die Bäckerei Felber, die Bäckerei Grimm, die Bäckerei Der Mann, die Bäckerei Josef Schrott, die Bäckerei Szihn und die Bäckerei Wannenmacher. Ein Teil des Weckerl-Erlöses geht an das mobile Kinderhospiz Momo.

(APA/Red)

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