Erster Wiener Schmerzbericht: Schmerzpatienten mehr beachten

ÖVP-Wien Gesundheitssprecherin Korosec begrüßt den ersten Wiener Schmerzbericht.
ÖVP-Wien Gesundheitssprecherin Korosec begrüßt den ersten Wiener Schmerzbericht. ©APA/Hans Klaus Techt
Schmerzen können die Lebensqualität erheblich einschränken. Um auf das Thema Schmerzpatienten mehr hinzuweisen, wurde nun der erste Wiener Schmerzbericht veröffentlicht.

“Leider ist das Thema Schmerz weiterhin ein viel zu wenig beachtetes Thema im Gesundheitssystem, aber auch in unserer Gesellschaft. Um diesem Bereich mehr Aufmerksamkeit zu widmen, ist der erste Wiener Schmerzbericht sehr zu begrüßen”, so ÖVP-Wien Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec. Die Schmerzversorgung ist in Wien noch ausbaufähig, so das Ergebnis des Berichts.

1,5 Millionen Menschen in Österreich betroffen

Schmerzen haben ein bio-psycho-soziales Krankehitsbild. “Rund 1,5 Mio. Menschen leiden in Österreich an chronischen Schmerzen. Die Versorgung dieser so großen Patientengruppe ist in Wien jedenfalls nicht zufriedenstellend. Es braucht klare Maßnahmen, um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen und gleichzeitig enorme volkswirtschaftliche Kosten zu vermeiden”, so Korosec. Die Lebensqualität könnte jedoch durch multimodale Therapieangebote verbessert werden. Die ÖVP schlägt hier den Ausbau von Angeboten wie den Primary HealthCare Zentren vor.

(Red)

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