Erdogan will Extremismus bekämpfen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die islamischen Staaten zum gemeinsamen Einsatz gegen Extremismus aufgerufen. "Alle Unterschiede" wie verschiedene Sprache sowie geografische und ethnische Herkunft müssten "angesichts von Terrorismus und Rassismus beiseite gelegt werden", sagte Erdogan am Mittwoch bei einem Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in Istanbul.


“Wenn die muslimische Welt still bleibt und jeder seine eigenen Landsleute unterstützt, profitieren davon die Terroristen und die modernen Lawrences”, warnte er. Erdogan nahm damit Bezug auf den britischen Offizier Thomas Edward Lawrence alias “Lawrence von Arabien”, der dafür bekannt ist, die britische Unterstützung für einen arabischen Aufstand gegen das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg organisiert zu haben.

Die Geschichte des “Lawrence von Arabien”, der sich in arabische Gewänder kleidete, wurde in den 60er-Jahren verfilmt. In Großbritannien und in großen Teilen der arabischen Welt gilt er als Held. Für Erdogan ist Lawrence dagegen ein Symbol für die unerwünschte Einmischung des Westens.

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