Entscheidung über Anrainer-Parkplätze für Mariahilf erwartet

60 Anrainer-Parkplätze rund um das Raimund-Thater in Mariahilf könnten kommen
60 Anrainer-Parkplätze rund um das Raimund-Thater in Mariahilf könnten kommen ©Vienna.at
Die Diskussionen um das schwierige Thema Parken in Wien nehmen kein Ende - am Donnerstag soll sich in Mariahilf möglicherweise eine diesbezügliche Besserung für die Anrainer ergeben. Da es besonders rund ums Raimund-Theater oftmals schwer fällt, einen Parkplatz zu finden, wird nun über etwaige eigene Anrainer-Parkplätze entschieden.
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60 ausgewiesene Anrainer-Parkplätze in einem gekennzeichneten Bereich nahe dem Raimund-Theater werden vielleicht schon bald den Bezirksbewohnern von Mariahilf die nervenaufreibende Parkplatzsuche erleichtern, die derzeit vor allem zu den Spielzeiten des Theaters für Ärger sorgt. Der Bezirk soll Medienberichten zufolge am Donnerstag darüber entscheiden, ob diese geschaffen werden.

Initiative der Bezirksvorsteherin von Mariahilf

Nach Angaben von orf.at befürwortet die Mariahilfer Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann (SPÖ) die Anrainer-Parkplätze rund um das Raimund-Theater ausdrücklich – denn wenn dort gespielt werde, sei es für die Anwohnerinnen und Anwohner des Theaters fast unmöglich, einen Parkplatz zu ergattern. Man erhofft sich dadurch, vor allem Pendler und Wiener aus anderen Stadtteilen vom Parken im Grätzel abhalten zu können.

Eine letzte Verhandlung zum Thema Anrainerparkplätze steht nun laut orf.at unmittelbar bevor.  Teilnehmen werden daran der Bezirk, die MA 46, die Wirtschaftskammer und die Polizei. Mit breiter Zustimmung für den Vorschlag bei der Abstimmung am Donnerstag wird gerechnet – Kaufmann zeigte sich zuversichtlich, dass sich alle Beteiligten für die Schaffung der neuen Parkplätze aussprechen werden. Sollte die Abstimmung wie erwartet zugunsten der neuen Parkplätze ausgehen, könnten diese schon ab Mai den Anrainern zur Verfügung stehen.

Weitere Anrainer-Parkplätze angedacht

Mariahilf wird hier möglicherweise eine Vorreiterposition für andere Bezirke einnehmen: Über weitere Anrainer-Parkplätze wird bereits nachgedacht. Konkret geht es um den Bereich beim Unteren Spittelberg in Neubau und um das Grätzl im achten Bezirk rund um das Theater in der Josefstadt.

Wer verbotenerweise auf einem der ausgewiesenen Anrainer-Parkplätze parkt, wird übrigens mit einem Strafzettel zu rechnen haben – abgeschleppt soll vorerst noch nicht werden. Wie es mit dem Parkpickerl in Wien konkret weitergeht, wird auch nach wie vor verhandelt, nämlich der Verlauf der Zonen in den Bezirken, in denen das Parkpickerl bereits fix kommt – dies betrifft derzeit Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals.

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