Kindesmissbrauch: Keine neuen Opfer?

Alexander S. &copy APA
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Bisher keine neuen Opfer des mutmaßlichen Wiener Kinderschänders bekannt - Die Polizei vermutet aber weitere Delikte im Fall des geständigen 30-jährigen Elektrikers Alexander S.

Nachdem am Mittwoch einer der größten Kindesmissbrauchfälle in der Geschichte Österreichs bekannt wurde, haben sich bisher noch keine neuen Opfer gemeldet. Die Polizei geht davon aus, dass der 30-jährige mutmaßliche Täter weitere Delikte verübt haben könnte. Bisher konnten ihm sexueller Missbrauch und versuchte Vergewaltigung in 18 Fällen – an 15 Kindern und drei erwachsenen Frauen – nachgewiesen werden.

Alexander S. war im Dezember vergangenen Jahres nach einem Mordversuch an einer Prostituierten festgenommen worden. Ein DNA-Test brachte ihn mit mehreren Missbrauchsfällen in Verbindung. Der mutmaßliche Täter gestand die Straftaten laut Exekutive, von denen einige gar nicht zur Anzeige gebracht wurden. Sein Anwalt riet ihm inzwischen, keine weiteren Aussagen zu machen.

Mit Hilfe eines am Mittwoch veröffentlichten Täterportraits sucht die Exekutive nun nach weiteren Opfern. Hinweise werden an die Gruppe Jandl in der Kriminaldirektion 1 unter der Wiener Tel. Nr. 31310/33120 erbeten.

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