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Fix: Fiaker-Pferde bekommen Windel

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Wiener Fiakergesetz bringt Pooh-Bag-Pflicht und Pferdechip - Verwaltungsstrafe von bis zu 3.500 Euro drohen - Am Dienstag fällt der Beschluss im Landtag.

Jetzt gelten keine Ausreden mehr: Wiens Fiaker-Pferde müssen künftig verpflichtend mit „Exkrementtaschen“, besser bekannt als „Pooh-Bags“ oder „Pferdewindeln“, ausgestattet werden. Landet ein Rossapfel auf der Straße, droht dem Kutscher eine Verwaltungsstrafe von bis zu 3.500 Euro. Grundlage ist eine Novelle des Wiener Fiaker- und Pferdemietwagengesetzes, die am Dienstag im Landtag beschlossen wird. Weitere Neuerung: Die Tiere bekommen Identifikationschips implantiert.

Wer eine Fiaker-Konzession hat, muss per Auffangvorrichtung sicherstellen, „dass Verunreinigungen der Straßen durch feste Ausscheidungen der Zugpferde weitgehend verhindert werden“, heißt es in dem Gesetz. Dem Ross darf dabei nicht jeder beliebige Beutel umgehängt werden: Der „Pooh-Bag“ muss auf Tiergerechtheit und Verkehrssicherheit geprüft worden sein.

Auch menschliches Zupacken ist dabei gefragt. „Ist zum Funktionieren der Exkremententasche oder sonstigen Auffangvorrichtung die Aufmerksamkeit und Mitwirkung des Kutschers erforderlich, so hat dieser während des Betriebes die erforderliche Aufmerksamkeit aufzuwenden und im Bedarfsfall die entsprechende Vorrichtung zum Auffangen des Pferdemists zu betätigen“, heißt es im Gesetz.

Das gläserne Pferd
Neu ist auch die Chip-Pflicht für Fiakerpferde: Innerhalb von acht Wochen ab Inkrafttreten des Gesetzes muss jedes Tier einen „zifferncodierten, elektronisch ablesbaren, isogenormten Mikrochip“ implantiert bekommen, und zwar „subkutan, auf der linken Halsseite im Übergang vom ersten zum mittleren Halsdrittel oberhalb der Wirbelsäule“. Mittels der darauf vermerkten Nummer wird jedes Pferd behördlich registriert.

Neue Betriebszeiten
Zusätzlich zu den jetzt schon gültigen Nummerntafeln werden die Kutschen künftig auch noch mittels Fahrzeug-Identifizierungsnummer registriert. Neu sind auch die Betriebszeiten: Statt von 7.00 bis 22.00 Uhr dürfen Fiaker künftig von 9.00 bis 23.00 Uhr in Wien unterwegs sein.

Redaktion: Claus Kramsl

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